Trotz nicht ganz rosiger Wettervorhersage kam unsere Radlergruppe trocken durch den Tag, denn gerade als zur Mittagszeit der vorhergesagte Regen eintraf, waren wir schon am Zwischenziel in der Stadiongaststätte in Wiesloch. Die Anfahrt dahin war bei noch kühler Witterung am Morgen für die nach der Winterpause wieder trainierte Radlertruppe kein großes Problem, obwohl am Übergang zwischen der Rheinebene, Kraichgau und dem vorderen Odenwald schon einige Steigungen zu bewältigen waren.
Über den schnurgeraden Weidenbrücker Richtweg und die Überquerung der Autobahn waren wir bald am St. Leon-Roter Golfplatz und genossen die Durchfahrt ebenso wie die schattige Allee entlang der Schienen bis über die B3 bei Malschenberg. Dann wurde es hügelig und die erste Pause in Rauenberg kam danach gerade recht. Beim Wochenmarkt dort konnten sogar frische Dampfnudeln zur Stärkung beitragen.
Das Denkmal auf dem Rathausplatz, für die lange Zeit traditionelle Zigarrenherstellung in unserer Gegend, fand großes Interesse und weckte manche Kindheitserinnerungen. Auf ehemaligen Bahntrassen (Wiesloch–Waldangelloch und Wiesloch–Meckesheim) sind die gut angelegten Radwege angenehm zu befahren und nur der hügelige Übergang zwischen beiden Wegen forderte noch einmal die Wadenmuskeln der Radler bzw. auch hilfsweise die Akkus. Der kurze Halt beim jüdischen Friedhof und das Denkmal der Bertha Benz beim Spaziergang durch die Wieslocher Fußgängerzone führten uns dann zur verdienten Mittagspause.
Bei der Rückfahrt in Richtung St. Leon-Rot – inzwischen hatte sich der Regen wieder verzogen – konnten wir dann noch das kleine, aber leider nur am Wochenende geöffnete Feldbahnmuseum nahe dem Bahnhof Wiesloch-Walldorf bewundern, das sicher einen Besuch am Wochenende wert ist. Nach der traditionellen Kaffeepause in Rot gings dann auf gewohnten Wegen wieder zurück nach Hambrücken.
Unsere nächste Radtour ist voraussichtlich am Mittwoch, 17. Juni 2026, Start zur gewohnten Zeit um 9.30 Uhr.


