Die Schachmannschaften der Ludwig-Frohnhäuser-Schule nahmen in diesem Jahr an den Schulschachmeisterschaften in Eppingen sowie an den anschließenden württembergischen Meisterschaften in Willsbach teil. Das Bezirksturnier fand am 6. März im Hartmanni-Gymnasium in Eppingen statt. Erstmals trat dabei neben der Grundschulmannschaft auch eine Mannschaft aus der Sekundarstufe an. Für viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler – insbesondere aus der Grundschule, aber auch aus der Sekundarstufe – war es das erste Schachturnier überhaupt. Entsprechend groß war die Aufregung, aber auch die Bereitschaft, sich auf die neue Situation einzulassen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei durchweg Fairness und Ausdauer sowie – dem langen Turniertag geschuldet – eine insgesamt wechselhafte, aber engagierte Konzentration. Bemerkenswert war zudem, dass einige der jüngeren sowie weniger erfahrenen Spielerinnen und Spieler gegen deutlich ältere Gegner antraten, darunter auch Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen mit mehr Turniererfahrung. Trotz dieser Herausforderung gelang es vielen, mitzuhalten und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein besonderes Einzelergebnis erzielte Maximilian Stockhausen, der bei seinem ersten Turnier alle drei gespielten Partien für sich entscheiden konnte. Durch ihre Teilnahme am Bezirksturnier qualifizierten sich beide Mannschaften für die württembergischen Schulschachmeisterschaften, welche am 13. März in Willsbach stattfanden. Auch dort stand für die Teams vor allem das Sammeln weiterer Turniererfahrung im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler traten erneut engagiert an und konnten an die in Eppingen gewonnenen Eindrücke anknüpfen. Ein besonderer Dank gilt Axel Diehm, dem Vorsitzenden des Schachvereins „Blauer Turm e.V.“ des Bad Wimpfner Schachvereins, der die Mannschaften im Vorfeld intensiv vorbereitet hat und an beiden Turniertagen vor Ort war. Ein weiterer großer Dank gilt allen Eltern für Mitorganisation und -betreuung. Unabhängig von den Platzierungen bleibt festzuhalten, dass die Teilnahme an beiden Turnieren für viele einen wichtigen Schritt darstellte: Sich einer neuen Herausforderung zu stellen, gegen unbekannte Gegner anzutreten und Teil eines Mannschaftswettbewerbs zu sein. Dieses Engagement und der Mut zur Teilnahme verdienen besondere Anerkennung.

