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Kirche & Religion

Schwester Elena schrieb aus San Felipe

Liebe Freunde der Partnerschaft, lieber Perukreis, Gottes Segen zur Karwoche und zu Ostern! Während der Fastenzeit beteten wir jeden Freitag den Kreuzweg....
Kreuzweg mit HundFoto: Sr. EE

Liebe Freunde der Partnerschaft, lieber Perukreis,

Gottes Segen zur Karwoche und zu Ostern! Während der Fastenzeit beteten wir jeden Freitag den Kreuzweg. Da die meisten Teilnehmer Kinder und Jugendliche waren, hielten sie in der Kirche abwechselnd ein Pappbild der jeweiligen Station, während wir die Meditation lasen und die Gebete sprachen. Letzten Freitag habe ich unseren Hund Lazaro fotografiert, wie er seinen Kopf neben den Bildern ablegte.

(In San Felipe ist es wie üblicherweise auf dem Land in Peru normal, dass auch Hunde am Gottesdienst teilnehmen).

In der Karwoche findet unser Kreuzweg in der Nachbarschaft statt. Wir beginnen um 6 Uhr morgens und sind erst gegen Mittag fertig. Familien und Institutionen beteiligen sich und spenden Lebensmittel für Bedürftige in unserer Gegend. Wir beten mittwochs, damit auch die drei Schulen in der Nähe teilnehmen können. Auf halber Strecke bietet uns die Polizeistation heiße Schokolade und Brot für eine Pause an. Ich nehme teilweise das Auto, da meine Knie bei längeren Spaziergängen nicht so gut sind, obwohl ich täglich Sport mache.

Die Empfehlung lautet, einen Teil der Übungsroutine acht Sekunden lang auszuführen und anschließend acht Sekunden zu pausieren. Das entspricht der Zeit, die man für ein Vaterunser oder ein Ave-Maria benötigt. Da fünf der Übungen fürs Knie im Sitzen oder Stehen ausgeführt werden, bete ich täglich den Rosenkranz. Wenn ihr Anliegen habt, für die ich beten soll, lasst es mich bitte wissen. Am Karfreitag bereitet Schwester Norma die Jugendlichen darauf vor, während der Liturgie anstelle der Evangeliumslesung ein Passionsspiel über Jesu Leiden und Tod aufzuführen. Vierundzwanzig Erwachsene werden am Karsamstagabend getauft und empfangen die Erstkommunion und die Firmung. Viele stammen aus Bergdörfern, wo nur einmal im Jahr die Messe gefeiert wird. Da sie nun in der Stadt leben, möchten sie praktizierende Katholiken werden. Ich habe sie in den letzten zwei Monaten darauf vorbereitet.

Vielen Dank für alles. Liebe Grüße und Gottes Segen.

Schwester Eileen Egan, IHM

Erscheinung
Mitteilungsblatt Ubstadt-Weiher
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Ausgabe 15/2026
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