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Schwimmclub fordert verlässliche Wasserfläche

In einer eindringlichen Rede hat Kirsten van Herk, erste Vorsitzende des Schwimmclub Neureut e.V., bei einem Vor-Ort-Termin mit den Gemeinderatsmitgliedern...

In einer eindringlichen Rede hat Kirsten van Herk, erste Vorsitzende des Schwimmclub Neureut e.V., bei einem Vor-Ort-Termin mit den Gemeinderatsmitgliedern Aljoscha Löffler (Grüne), Detlef Hofmann (CDU) und Tobias Bunk-Merkel (CDU), dem Ortsvorseher Thomas Jäger und Ortschaftsratmitglied Irene Moser (SPD), den Bäderbetrieben, vertreten durch Denise Carow, und Betriebsstättenleiter Thomas Nau am 27. März 2026, die Bedeutung des Adolf-Ehrmann-Bades für die Schwimmausbildung in Karlsruhe betont und politische Unterstützung für den Erhalt einer „verlässlichen Wasserfläche“ für die Schwimmausbildung gefordert.

Der SCN, der wöchentlich über 200 Menschen im Wasser betreut und mehr als 370 Mitglieder zählt – drei Viertel davon Kinder und Jugendliche – stoße zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen, meinte Frau van Herk. „Uns fehlt nicht das Engagement – uns fehlt die Kapazität“, so die Vorsitzende. Das mehr als 60 Jahre alte Adolf-Ehrmann-Bad sei technisch veraltet und bereite immer wieder Probleme, was zu Trainingsausfällen und zusätzlichem organisatorischem Aufwand im Ehrenamt führe.

Der SCN bietet regelmäßig Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an und engagiert sich in mehreren Projekten wie „SchwimmGut“, „Schwimmen 3.0“ sowie „SchwimmFidel“, die Kooperationen mit Kitas und Schulen fördern. Auch Kinder mit Inklusionsbedarf werden in das Training integriert. Aufgrund mangelnder Wasserzeiten könne der Verein jedoch selbst erfolgreiche Programme nicht fortführen.

Kirsten van Herk erinnerte an das Leitmotto „Gemeinsam“ des Karlsruher Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup und appellierte an Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, dieses Prinzip auch auf die Schwimmförderung in Neureut anzuwenden. „Schwimmen ist keine Zusatzleistung – es ist eine Grundfähigkeit“, betonte sie. Ohne eine gesicherte Infrastruktur droht die Schwimmausbildung vieler Kinder in Karlsruhe zu scheitern.

Detlef Hofmann betonte, dass sich der Gemeinderat der Wichtigkeit der Schwimmausbildung für Kinder und der Situation des Adolf-Ehrmann-Bades bewusst sei. Allerdings habe Karlsruhe im Vergleich zu anderen Gemeinden viele Bäder. Auch sei die Handlungsfähigkeit des Gemeinderats finanziell sehr eingeschränkt. Deshalb hoffe man insbesondere auf die Förderung des Bundes für einen Neubau des Adolf-Ehrmann-Bades.

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Ausgabe 14/2026
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