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Aus Spanien an den Neckar

Seltener persischer Leopard zieht in der Wilhelma ein

Im Stuttgarter Zoo hat Leopard Khal ein neues Zuhause gefunden. Warum die Wildkatze nun in der Wilhelma lebt und wie es der Art in freier Wildbahn ergeht.
Persischer Leopard Khal im Zoo Wilhelma
Seltener persischer Leopard zieht in der Wilhelma einFoto: Birger Meierjohann/Zoo Wilhelma/dpa

Aufmerksam streift er schon durch sein Gehege: Im Stuttgarter Zoo Wilhelma lebt knapp ein Jahr nach dem Tod des letzten Exemplars wieder ein seltener persischer Leopard. Der sieben Jahre alte Kater Khal sei Ende Januar in sein Gehege in der Wilhelma eingezogen und habe sich mittlerweile eingelebt, teilte der Stuttgarter Zoo mit. Das Tier sei bereits häufiger in der Außenanlage zu sehen.

Khal lebte zuvor in einem Zoo in Spanien und musste wegen Platzproblemen ausziehen. Nun bewohnt er das Gehege von Leoparden-Senior Datis, der im Frühjahr 2025 im Alter von 19 Jahren gestorben war.

Nach Angaben von Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin befindet sich das natürliche Verbreitungsgebiet der Tiere vor allem im Iran. «Die Unterart gilt in der Natur als stark gefährdet, zumal der Großteil seines Bestands in zahlreiche, nicht mehr miteinander zusammenhängende Teilpopulationen zersplittert ist.» Zoos engagierten sich deswegen für die Nachzucht von persischen Leoparden.

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