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Senioren stärken – Mut zur Hilfeleistung

Auf erfreulich großes Interesse stieß die Veranstaltung der Landfrauen zum Thema „Erste Hilfe für und von Senioren“ in Zusammenarbeit mit dem DRK...

Auf erfreulich großes Interesse stieß die Veranstaltung der Landfrauen zum Thema „Erste Hilfe für und von Senioren“ in Zusammenarbeit mit dem DRK Reilingen.

Womit deutlich gezeigt wurde: Der Wunsch, im Notfall richtig zu handeln, ist groß – unabhängig vom Alter. Viele Verkehrsteilnehmer haben ihren Erste-Hilfe-Kurs vor Jahren oder Jahrzehnten absolviert. Umso wichtiger ist es für alle, das Wissen regelmäßig aufzufrischen und an aktuelle Erkenntnisse anzupassen.

Vorsitzender Richard Stadter vom Ortsverband DRK Reilingen vermittelte mit Hilfe seines Teams Steffi Köhler und Sebastian Stroh praxisnah und anschaulich, worauf es heute ankommt. In einem lebhaften Austausch berichtete er von typischen Notfallsituationen aus dem Alltag – von Herz-Kreislauf-Problemen über Schlaganfälle bis hin zu Unfällen im Haushalt. Dabei wurde deutlich, Erste Hilfe ist keine Frage von Perfektion, sondern von Entschlossenheit. Zögern kann wertvolle Zeit kosten.

Die wichtigste Maßnahme bleibt dabei unverändert – sofort den Notruf 112 wählen.

Die Leitstelle führt Schritt für Schritt durch die notwendigen Maßnahmen – niemand ist im Notfall allein.

Wobei ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war, insbesondere Senioren das nötige Selbstvertrauen zu geben, im Ernstfall zu handeln. Wobei das entspannte Gespräch und die Möglichkeit in Ruhe Fragen zu stellen diesem Ziel sehr zuträglich war. Auf Wunsch der Senioren wurde auch der Umgang mit einem Defibrillator anschaulich demonstriert. Viele Teilnehmer waren überrascht, wie einfach und selbsterklärend die Geräte funktionieren. Praktische Übungen, etwa zur stabilen Seitenlage, nahmen zusätzlich Berührungsängste und zeigten: Helfen ist einfacher, als viele denken.

Ein Tipp gab es auch mit auf dem Weg: Sollte der Erste-Hilfe-Kasten vom PKW das Haltbarkeitsdatum überschritten haben, einfach im Haushalt weiterverwenden, was noch nicht entsorgt werden muss. Allerdings auch immer an präsenter Stelle stationieren, denn wer im Notfall suchen muss, verliert auch wertvolle Zeit.

Die Landfrauen Sabine Petzold und Petra Koser dankten dem Team von DRK Reilingen und insbesondere Richard Stadter für seine engagierte und verständliche Vermittlung des umfangreichen Themas.

Fazit: Wissen gibt in jedem Alter Sicherheit – und Mut hilft, Leben zu retten.

sp



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Ausgabe 18/2026
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