
Bis Ende Februar bekommt man in der Regel Schnittgut von Weiden, die sich zum Errichten kleinerer und größerer Bauwerke eignen. Zäune, Rankgerüste, Tipis, Tunnel und Dome lassen sich schon mit wenig handwerklichem Geschick bauen. Je nach Wunsch können Sie die Weiden begrünen lassen und für wirklich lebendige Gartenkunst sorgen.
Ersetzen Sie den Drahtzaun im Garten doch einmal durch einen natürlichen Zaun aus Weidenruten. Am besten eignen sich Korbweide oder Purpurweide. Schneiden Sie dazu jetzt junge, fingerdicke Triebe, die sich noch in der Winterruhe befinden, zurecht und bewahren Sie sie bis zum Ende der Frostperiode in gut verschlossenen Plastiktüten an einem kühlen Ort bei wenigen Grad über Null auf. Ab Mitte März können die Ruten 10 bis 15 cm tief in den Boden gesteckt werden. Halten Sie die Erde mäßig feucht, bis sich die Triebe bewurzelt haben.
Knoblauch in Staudenbeeten sieht nicht nur schön aus, sondern schützt auch vor bestimmten Schädlingen. So vertreibt er Blattläuse und Wurzelälchen und schützt Tulpen und Lilien vor Pilzerkrankungen. Weshalb sollte nicht auch im Staudenbeet Essbares gedeihen? Also schnell noch ein paar Zehen stecken.
Nutzen Sie frostfreie Wintertage, um den Lagerraum mit Dahlien- und Gladiolenknollen zu lüften. Vor allem Dahlienknollen sind bei hoher Luftfeuchtigkeit anfällig für Lagerfäule und Schimmelpilze. Für eine Pflanzung im Freiland ist es allerdings noch viel zu früh.
Bei offenem Boden ist es möglich, im Februar noch Tulpenzwiebeln zu stecken, vorausgesetzt, sie wurden trocken und kühl gelagert. Achten Sie darauf, dass Sie den meist verdickten Zwiebelboden beim Pflanzen nicht beschädigen.
Im Frühbeet können Sie jetzt Kresse, Petersilie und Salate säen, um möglichst bald frisches Grün auf dem Teller zu haben.