
Bei Obstgehölzen ohne Ballen, also wurzelnackter Ware, werden vor dem Pflanzen auch die Wurzeln geschnitten. Nur beschädigte und ausgetrocknete Wurzeln glatt abschneiden, alle Fein- und Faserwurzeln unbedingt belassen.
Die abgetragenen Fruchttriebe (3- bis 4-jährig) werden jetzt entfernt und die neuen Fruchttriebe (1-jährig) auf drei bis fünf Augen (Knospen) zurückgeschnitten.
Um den Krankheitsdruck zu reduzieren, sollten Sie bei Erdbeerpflanzen den ältesten, häufig ausgewinterten Blattkranz entfernen. Lockern Sie den Boden zwischen den Pflanzen durch leichtes Hacken.
Nutzen Sie einen warmen Vorfrühlingstag, um einige Gartenstauden zu verjüngen. Astern, Chrysanthemen, Katzenminze, Nachtkerze, Roter Sonnenhut und Trollblume sind Arten, die nach fünf bis sechs Jahren umgepflanzt werden sollten, damit sie weiterhin reichlich blühen. Graben Sie die Pflanzen vorsichtig aus, um sie zu teilen und am neuen Standort einzupflanzen.
Wussten Sie, dass viele Frühlingsblumen im Garten essbar sind? Verfeinern Sie doch einmal den Salat mit den Blüten von Gänseblümchen oder bereiten Sie einen leckeren Frühlingstee zu aus Blüten von Löwenzahn, Gänseblümchen und Taubnessel. Achtung: Die Pflanzen dürfen vorher nicht mit Pflanzenschutzmitteln oder sonstigen Verunreinigungen in Berührung gekommen sein!
Viele Sprossen lassen sich auf der Fensterbank kultivieren und liefern ganzjährig vitaminreiche Beilagen. Dazu gehören Kresse, Alfalfa, Mungobohnen, Sojabohnen und Kichererbsen.
Ab Ende Februar kann man Basilikum im Topf oder Zimmergewächshaus anziehen. Verwenden Sie Pikier- oder Topferde mit guter Luft- und Wasserspeicherkapazität und verteilen Sie je Topf 20 bis 25 Samen über die Substratoberfläche. Da Basilikum zu den Lichtkeimern gehört, drückt man die Samen nur an, begießt sie und deckt den Topf bis zum Sichtbarwerden der Keimlinge mit Vlies ab, um ein Austrocknen zu verhindern.
… verbessert den Boden nachhaltig. Auf Beeten, die erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Gemüse bepflanzt werden, können Sie vorab noch eine Gründüngung aussäen. Tipp: Spinat ist gleichzeitig als Gemüse und Mulchmaterial verwendbar.
Vergessen Sie nicht, die eingewinterten Kübelpflanzen mäßig, aber regelmäßig zu gießen. Vorzeitige Austriebe kann man einfach zurückschneiden. Achten Sie gleichzeitig auf Schädlinge und Krankheiten und beginnen Sie mit einer leichten Düngung.
Bei milder Witterung kann man den Rasen kurz vor dem Austrieb vertikutieren. Vertikutiert wird immer in Längs- und Querrichtung. Dabei werden Moospolster herausgerissen und die Belüftung erschwert zudem eine Wiederansiedlung der Moose. Eine mögliche Versauerung des Bodens lässt sich durch eine Kalkgabe ausgleichen (PH-Wert des Bodens beachten). Moos ist aber auch ein Anzeiger für Bodenverdichtungen und Verschattung, diese kann auch nicht durch Vertikutieren dauerhaft behoben werden. Streuen Sie möglichst auch etwas Flusssand über die Grasnarbe, um die Bodenstruktur zu lockern.
Wenn Sie eine Rasenfläche in einen Gemüsegarten verwandeln wollen, sollten Sie die Rasensoden abstechen, sonst fressen Drahtwürmer an den Gemüsepflanzen. Tipp: Kompostieren Sie die Grassoden auf einem eigenen Haufen und streuen Sie Gesteinsmehl zwischen die einzelnen Schichten. Allerdings ist zu beachten: Die Umwandlung von langjährigen Rasenflächen in Gemüseflächen kann wegen einer möglichen Schadstoffbelastung problematisch sein. Der Hintergrund ist der in früheren Zeiten massive Zusatz von Ledermehlen zu Rasendüngern. Damit einher ging eine Schwermetallbelastung (unter anderem Chrom), die in der Folge in ungünstigen Fällen zu Gesundheitsproblemen der Gemüseesser führen kann. Bei größeren Flächen von alten Rasenparzellen sollte zumindest eine Chromanalyse erfolgen.
Bei der diesjährigen Kreis-Saftprämierung konnte unser Mitglied Johann Ruhdorfer bei den reinen Apfelsäften den hervorragenden dritten Preis erzielen. Wir gratulieren ihm hierzu ganz herzlich.


