
Gehölzschnitt: Großblütige, im Juni blühende Clematis-Hybriden sowie die sommerblühenden C. x jackmannii und C. viticella sollten möglichst erst nach der Frostperiode geschnitten werden. Gehölzschnitt: Großblütige, im Juni blühende Clematis-Hybriden sowie die sommerblühenden C. x jackmannii und C. viticella sollten möglichst erst nach der Frostperiode geschnitten werden.
Das Ende der Frostperiode ist ein guter Zeitpunkt für den Schnitt Ihrer Rosen, da sich die erfrorenen Partien gut erkennen und gleich mit entfernen lassen. Eine Regel lautet, wenn die Forsythien blühen, kann man Rosen schneiden. Beetrosen werden auf ca. 5 Knospen zurückgeschnitten, um den Neutrieb zu fördern, an dem die Blüten sitzen. Bei Trockenheit sind die Rosen gut zu wässern. Eine Startdüngung mit ca. 3l reifem Kompost pro m² ist empfehlenswert. Achten Sie bei der Pflanzenauswahl auf robuste Sorten. Eine gute Orientierung bietet das ADR – Prädikat. Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR) hat die Sorten zuvor ausführlich getestet. Die Prüfung orientiert sich an Merkmalen wie Wirkung der Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit, Winterhärte. Das wichtigste Bewertungskriterium ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten.
Die ersten Kolonien der Blutlaus können sich jetzt an Schnitt- und Wundstellen bilden. Diese erkennen Sie an den wachswollartigen Ausscheidungen. Ein vorsichtiges, mechanisches Abbürsten reicht zu Beginn der Entwicklung für die Bekämpfung meist aus.
Robuste, ausdauernde Kräuter wie Liebstöckel und Zitronenmelisse können jetzt gepflanzt werden. Haben Sie schon mal daran gedacht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und den Garten durch die Anlage einer Kräuterspirale zu verschönern? Jetzt im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt dazu, da Sie die Spirale dann sofort bepflanzen können.
Nachdem die ersten Gemüsekulturen bereits im Gewächshaus gedeihen, macht der durch die Frühlingssonne aufgewärmte Boden nun auch Freilandsaaten von Spinat, Erbsen, Möhren, Radieschen und Schnittsalat möglich. Wenn Sie sichergehen wollen, dass die kleinen Sämlinge nicht dem Frost zum Opfer fallen, bedecken Sie die Aussaat mit einem Vlies.
Bereits kurz nach dem Austrieb beginnen die Raupen der Gespinstmotte mit ihrem Fraß an den Knospen und jungen Blättern. Die charakteristischen Gespinste werden erst später gebildet. Am besten können Sie die Gespinstmotten bekämpfen, indem Sie die Gespinste frühzeitig entfernen, also vor dem Verpuppen der Larven im Sommer. Der Fachhandel bietet ferner biologische Präparate an, die ausschließlich auf den Organismus von Raupen wirken.
Der Komposthaufen wartet jetzt darauf, umgesetzt zu werden. Mischen Sie dabei auch das über den Winter neu gesammelte Material unter. Achtung: Der Komposthaufen darf nicht zu nass (gegebenenfalls abdecken), aber auch nicht zu trocken sein (in diesem Fall gießen).
Bereits im Januar und Februar fand der Mehrtagesgrundkurs Obst-, Beeren- und Gartenbau mit unserem Fachwart Dieter Butzer statt. 3 Theorietagen schloss sich ein Praxistag im abwechslungsreichen Garten der Brüder Schmidt in Renningen an. Zahlreiche Teilnehmer jeglichen Alters wurden mit den wichtigsten Grundlagen – angefangen bei der Bodenbeschaffenheit, Standortwahl über die Pflanzenauswahl bis hin zu den unterschiedlichen Schnitttechniken – vertraut gemacht. Die 3- bis 5-Ast-Heckenerziehung bei Johannes- und Stachelbeeren ist dabei besonders hervorzuheben. Im Gegensatz zu den Beerensträuchern werden hier die einzelnen Äste mit mehr Nährstoffen versorgt und bringen somit größere Erträge mit längeren Trauben, größeren Beeren und können gleichzeitig bequemer geerntet werden.
Am vergangenen Donnerstag wurde es dann südländisch. Zahlreichen Besuchers erzählten Volker Kugel, ehemaliger Direktor des Blüba Ludwigsburg, sowie Frieder Bolay vom Hagebaumarkt Rutesheim einiges über mediterrane Pflanzen.
Frieder Bolay konnte dabei von seinen eigenen Erfahrungen berichten und brachte im Herbst selbst geerntete Früchte mit. Seien es Pfeffersträucher, Mandelbäume, Maronen etc., alles wächst in seinem Garten in Rutesheim - der Klimawandel macht dies möglich.
Bei Volker Kugel standen die Citrusfrüchte im Vordergrund. Sie sind in unserer Gegend noch nicht winterhart, können aber im Haus gut überwintert werden. Wenn sie zu groß werden und jetzt wieder neu austreiben, ist die richtige Zeit für einen Rückschnitt. Bei Citrusfrüchten können wir uns zur gleichen Zeit am Duft der Blüten, an jungen noch grünen und bereits reifen Früchten erfreuen. Viele davon sind sogar essbar! Vergessen dürfen wir allerdings das Düngen (nach genauer Anweisung auf der jeweiligen Verpackung) und überlegt wässern nicht. Dann kann der Sommer kommen und sich das Urlaubsfeeling einstellen.
Viele Fragen durften unsere Referenten den vielen Besuchern aus Rutesheim und der näheren und weiteren Umgebung beantworten, eine lebhafte Diskussion entstand. Es war wieder mal ein ganz interessanter und lehrreicher Workshop. Dem Hagebaumarkt ein ganz herzliches Dankeschön für die Zur-Verfügung-Stellung der Räume.
Bei unserem nächsten Workshop am 7. Mai 2026 – ebenfalls um 18:00 Uhr im Veranstaltungsraum des Hagebaumarktes Bolay geht es ganz „sauer“ zu. Essig – Lebenselixier der Menschen heißt das Motto. Essig ist nicht gleich Essig! Peter Reimer, ein Essigexperte, führt uns in die Geheimnisse der Essigherstellung ein. Wir können den Unterschied zwischen Industrieessig und selbst hergestelltem Essig erschmecken. Apfelessig ist dabei der Renner. Er kann auch aus unseren eigenen Äpfeln hergestellt werden. Peter Reimer zeigt uns wie.
Anmeldung für den Workshop:ogv-rutesheim-workshop@web.de
Teilnahmegebühr: 5,00 € Mitglieder des OGV Rutesheim – 8,00 € Nichtmitglieder
Tags darauf, am 08.05.26 findet, ebenfalls um 18:00 Uhr, in unserem Vereinshäusle ein Veredelungskurs mit unserem Fachwart Dieter Butzer statt. Der Kurs ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung über ogv-rutesheim-workshop@web.de erforderlich.
Eine Bestätigung der Anmeldung erfolgt kurz vor der jeweiligen Veranstaltung.
Viele Hände bedeuten ein schnelles Ende! - So auch am vergangenen Samstag. 15 Vereinsmitglieder sammelten das gesamte Schnittgut im Obstsortenmuseum Häsel ein und verluden es auf die beiden Traktoranhänger. Nach 1 ½ Stunden war die ganze Arbeit erledigt. Jetzt können wir uns an den Blüten der Krokusse und Narzissen im Häsel erfreuen.
Allen Helferinnen und Helfern ein ganz herzliches Dankeschön.