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Auszug aus dem LOGL-Gartenkalender (Ulmer-Verlag) Obst und Ziergehölze Pflanzzeit für Immergrüne Der Mai ist...
Foto: Birgit Bäuerle

Auszug aus dem LOGL-Gartenkalender (Ulmer-Verlag)

Obst und Ziergehölze

  • Pflanzzeit für Immergrüne

Der Mai ist gekommen und damit auch eine günstige Pflanzzeit für Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze. Achten Sie beim Pflanzenkauf auf einen festen Wurzelballen. Besteht dieser jedoch aus einem regelrechten Wurzelfilz, sollte man ihn mit einer kleinen Gabel vorsichtig „aufreißen“. Die Pflanzen danken es Ihnen später durch wesentlich bessere Anwachsergebnisse.

  • Fruchtfall durch Düngung verringern

Bei kühlen Bodentemperaturen kann die Nährstoffnachlieferung oft nicht mit der Triebentwicklung mithalten. Nach der Blüte kann es je nach Witterung zu einem Wachstumsstillstand kommen. Viele Steinobstarten reagieren dann mit einem verstärkten Fruchtfall (Röteln). Spritzungen mit Harnstoff + Bittersalz (80 g + 40 g/10 l Wasser) oder anderen wasserlöslichen Volldüngern wirken sich stärkend und vitalisierend auf die Rosettenblätter und die jungen Früchte aus.

Blumen – Gemüse

  • Sonnenbrand an Jungpflanzen vorbeugen

Jungpflanzen von selbst angezogenen Sommerblumen und von Gemüse dürfen nicht gleich der prallen Sonne ausgesetzt werden, sonst bekommen die Pflänzchen einen Temperaturschock und dazu vielleicht noch einen Sonnenbrand. Stellen Sie die Setzlinge daher bei trübem Wetter an einen geschützten Platz ins Freie, damit sie sich langsam akklimatisieren können.

  • Gemüseaussaaten

Diesen Monat können folgende Gemüsearten im Freiland ausgesät werden: Chicorée, Löwenzahn, Radicchio, Möhren, Petersilie, Buschbohnen, Stangenbohnen, Feuerbohnen, Kürbis, Gurke, Zuckermais, Markerbse, Zuckererbse, Spargelerbse. Auch Radieschen und Rettich. Bei diesen Arten sollten Sie auf schossfeste Sommersorten achten. Erbsen, Bohnen und Mais sollten vor der Aussaat eine Stunde in lauwarmem Wasser vorquellen. Das beschleunigt das Keimen.

  • Die Wildkrautzeit beginnt

Die „Unkrautzeit“ hat begonnen. Die meisten Unkräuter lassen sich gut kompostieren. Doch Vorsicht: Keine blühenden Pflanzen auf den Kompost geben, die sich durch Samen vermehren! Stattdessen können Sie einmal ausprobieren, wie Löwenzahnblüten im Salat schmecken, denn sie sind wie die Blüten von Gänseblümchen und Kapuzinerkresse essbar.

  • Spitzkraut aussäen

Die ersten Maitage können Sie noch nutzen, um echt schwäbisches Spitzkraut auszusäen. Die Sorte 'Filderkraut' liefert festes, spätes Einschneidekraut, das sich auch hervorragend für den Frischverzehr eignet.

  • Aussaat von Stangenbohnen

Bei der Saat von Stangenbohnen gilt die Devise: Weniger ist mehr! Legen Sie maximal sechs Samen pro Stange, da die üppige Laubentwicklung sonst die Blütenbildung hemmt. Das langsamere Abtrocknen des dichten Laubes erhöht zudem die Krankheitsanfälligkeit der Pflanzen.

Sonstiges

  • Monilia an Obstbäumen

Dürre Triebe und Zweige z.B. bei Kirschen, Mandeln und Aprikosen deuten auf einen Befall durch Blüten- und Zweigmonilia hin. Je früher und gründlicher Sie diese Partien ausschneiden, desto geringer ist der Schaden, aber auch der Infektionsdruck im nächsten Jahr.

  • Feuerbrand an Obstgehölzen

Kontrollieren Sie die Apfel-, Birnen- und Quittenbäume regelmäßig auf Infektionen durch Feuerbrand. Plötzlich welk und braun werdende Blütenbüschel und Triebe sollten Sie sofort großzügig ausschneiden. Desinfizieren Sie die Schere möglichst nach jedem Schnitt durch Eintauchen in 70-%-igen Alkohol. Eine optimale Wirkung wird erst erreicht, wenn man den Alkohol ca. 15 Minuten einwirken lässt! Daher am besten mit mehreren Werkzeugen schneiden.

Anhang
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Dokument (2/3)
Dokument (3/3)
Erscheinung
Stadtnachrichten – Amtsblatt der Stadt Rutesheim
NUSSBAUM+
Ausgabe 19/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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