
Am 14. März machten sich sieben Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums auf den Weg nach Tübingen, um am diesjährigen Tag der Mathematik des Fachbereichs Mathematik der Eberhard Karls Universität Tübingen teilzunehmen. Was sie dort erwartete, war mehr als ein Wettbewerb – es war ein abwechslungsreicher Tag voller Inspiration, Begegnung und mathematischer Entdeckungen. Den Kern der Veranstaltung bildete ein zweiteiliger Mathematikteamwettbewerb. Bereits um 10:00 Uhr traten die etwa 200 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Gleichaltrigen aus den Regierungspräsidien Tübingen und Stuttgart im Hörsaalzentrum Morgenstelle zum ersten Teil des Wettbewerbs an. Nach einer Mittagspause in der Mensa folgte am Nachmittag der zweite Teil. Knifflige Aufgaben, konzentriertes Arbeiten und der Ehrgeiz, das Beste aus sich herauszuholen – unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Oberstufe stellten sich der Herausforderung mit Bravour. Zwischen den Wettbewerbsteilen sorgten hochkarätige Vorträge für Abwechslung und neue Perspektiven. Prof. Dr. Stephan Eckstein von der Universität Tübingen entführte das Publikum in seinem Vortrag „Wie misst man Information? Vom Bit zum maschinellen Lernen“ in die faszinierende Welt der Informationstheorie und zeigte eindrucksvoll, wie mathematische Konzepte die Grundlage moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz bilden. Besonders humorvoll und zugleich tiefgründig präsentierte sich Dr. Katrin Schlegel von Willis Towers Watson in Reutlingen mit ihrem Vortrag „Stirb langsam – mit Mathematik bis ans Ende aller Tage“. Sie zeigte, wie Mathematik und Statistik in der Versicherungsbranche eingesetzt werden und welche Rolle sie bei Fragen rund um Lebenserwartung und Altersvorsorge spielen – ein Paradebeispiel für die vielfältigen Anwendungsgebiete der Mathematik im Berufsleben. Den krönenden Abschluss bildete die Siegerehrung im Hörsaal N7, bei der die besten Leistungen des Tages gewürdigt wurden. Unabhängig vom Abschneiden im Wettbewerb kehrten Sarah Varga, Marlene Sahlmen, Alica Hinderhofer, Finn Metzler, Lukas Homolya, Lucas Cret und Benedikt Zimmerer mit einem reichen Erfahrungsschatz nach Hause zurück.


