Nach dem Dankgottesdienst und dem Gruppenbild im Kirchgarten schlenderten die geladenen Gäste ganz entspannt über den Kanzelbachsteeg zur Leutershäuser Straße – schließlich wartete dort schon die erste Weinprobe vor der neuen Vinothek, die demnächst eröffnet wird. Der Inhaber Michael Merkel vom gleichnamigen Weingut schenkte den zweiten Wein aus. Für eine besondere Überraschung sorgte an dieser Stelle die Jugend-Volkstanzgruppe, die Markus und Sandra mit drei Tänzen erfreute.
Im Übrigen war auch an diejenigen gedacht, die nicht ganz so gut zu Fuß waren – bei einer Weinwanderung soll schließlich niemand auf halber Strecke schlappmachen müssen. Peter Grüber hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, die Gäste mit einem Traktorgespann zu fahren, was nicht nur praktisch, sondern fast schon eine kleine Attraktion für sich war. Der Weg führte über die Leutershäuser Straße bis zum Schiefen Weg, über die Brücke den Laubeltweg hinauf, dann parallel zur Leutershäuser Straße zum Vobachweg und schließlich zurück zum Bgm.-Rufer-Platz. Unterwegs wurde noch viermal Halt gemacht, und Kai Probst stellte jedes Mal einen weiteren Wein vor – gewissermaßen eine genussvolle Etappe nach der anderen. In einem großen Kreis bedankten sich Sandra und Markus bei den Gästen, ob alt oder jung, dafür, dass sie diese Weintour mitgemacht hatten. Danach ging es in den Zehntkeller, wo bereits die nächste Weinverkostung mit den WG-Weinen wartete, erneut fachkundig begleitet von Kai Probst. Anschließend wurde nach dem Motto „Weck, Woscht und Wie“ weitergefeiert – und spätestens da war klar, dass an diesem Abend niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen musste. Im Laufe des Abends sang der Chor unter der Leitung von Hans Kaspar Scharf noch einige Lieder, die Theatergruppe gratulierte mit einem Sketch, und zum Staunen der Besucher trat sogar noch eine Männervolkstanzgruppe auf. Auch Vorstand Oli Hildenbeutel gratulierte herzlich und hob die Verdienste der beiden besonders hervor. Es war eine rundum gelungene Feier, die den Gästen sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Vielen Dank nochmals an Markus und Sandra – und auf viele weitere so schöne Feste.
Helmut Hölzel


