Am Freitag, 22.5., Singstunde wie immer!
Auch dieses Mal war mit der Wahl des Reiseunternehmens Merx, St. Leon-Rot, beste Wahl getroffen, denn ein toller 5-Tage-Ausflug, der keine Wünsche offen ließ, begann seinen Lauf.
Vorstand Manfred Berger begrüßte eine gut gelaunte Reiseschar, und das sonnige Wetter begleitete die AusflüglerInnen die ganze Zeit über.
Bad Goisern am Hallstätter See im Salzkammergut war das Ziel. Unterwegs nach einer längeren Frühstückspause mit allerlei Leckerem und dem obligatorischen Sekt, war eine kleine Altstadtführung im bayrischen Günzburg mit einer charmanten Führerin angesagt. Unter anderem erfuhr man viel Wissenswertes, denn wer wusste schon, dass Kaiserin Maria Theresia dort eine erfolgreiche Münzprägeanstalt während ihrer Herrschaft errichten und den Marien-Theresien-Taler prägen ließ?
Begleitet vom herrlichen Bergpanorama, im Superior Hotel „Moserwirt“ angekommen, konnte man geradezu beim Abendessen schon verspüren, welch großartiges Flair die kommenden Tage auf einen zukamen.
Am nächsten Morgen stieg Reiseführerin „Luzia“ für die kommenden Tage dazu und erster Halt war dann in Bad Ischl, worüber die profunde Kennerin ihrer Heimat informierte. Viele Künstler, besonders Musiker, leben hier. Bad Ischl war 2024 Kulturhauptstadt Europas und ist Lebensgefühl pur, verwurzelt in der Kaiserzeit. Kaiservilla und Verlobungshaus von Sissi u. Kaiser Franz-Josef erzählen geradezu von Geschichte mit Persönlichkeit. Zwischen prachtvoller Architektur und blühenden Parks zeigt sich das Salzkammergut von seiner kultivierten Seite.
Weiter ging's dann durch herrliche Landschaften nach Mondsee am gleichnamigen See. Beim Besuch in der Klosterkirche St. Michael Minor, ist die kleine Basilika, ein Ehrentitel verliehen durch den Papst, ließ der Chor unter Hans Kolb seine Stimmen ehrfürchtig mit dem Lied „Die Rose“ erklingen.
Beim anschließenden Besuch der seit 1481 bestehenden „Erlachmühle“ bekam man eine besondere Mühlenbesichtigung präsentiert. Die „studierte junge Müllerin“ bot eine Supervorführung durch die dreistöckige Mühle mit ansteckender, geballter Frauenpower. Für die Leistung der heutigen Maschine hätte man 20 Maschinen von damals gebraucht. Seit 600 Jahren (!) wird hochwertiges Getreide zu Mehl verarbeitet und Holzofenbrot gebacken, auch heute noch! Das zum Abschluss servierte herzhafte „Jausenschmankerl“ ließen sich alle gut schmecken. – Teil 2 folgt
Heidi Günther


