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Live-Konzert

So war es bei Dream Catcher

Echt, unangepasst und urig sowie mit großer Spielfreude hat sich die Luxemburger Folk-Rock-Band Dream Catcher auf der Eislinger Bühne präsentiert.
Die Musiker haben den Kontakt zum Publikum rasch hergestellt.
Die Musiker haben den Kontakt zum Publikum rasch hergestellt.Foto: irs

Gleich beim ersten Song so richtig mit einsteigen? Beim Eislinger Publikum ist das eher die Ausnahme, als die Regel und das merkten auch die Musiker von Dream Catcher schnell. Aber Frontmann John Rech hat nicht umsonst den Ruf der „Rampensau“, er hat alles gegeben, um die Gäste aus der Reserve zu locken und er hat es geschafft.
Breit gefächertes Repertoire
Mitsingen und Klatschen war ziemlich früh angesagt, ein Pärchen hielt es nicht lange auf den Stühlen, sie nutzten den Seitengang als Tanzfläche und die beiden sind keine Eislinger. Die Luxemburger Folk-Rock-Band hat ein breit gefächertes Repertoire serviert, vom irischen Gassenhauer bis zum französischen Chanson war alles dabei. Was nicht fehlen durfte, war ihr großer Hit „Nanana“ und das Mitsingen übte Rech vorab mit dem Publikum und was soll man sagen: Es hat geklappt. Echt, unangepasst und urig, der Ruf eilt Dream Catcher voraus und den haben sie nicht umsonst, das haben sie auf der Eislinger Stadthallenbühne bewiesen.
Sänger und Entertainer
Kein Song ohne Geschichte, kein Lied ohne Bühnenpower, stets im Kontakt mit den Gästen bleibend. Die Band hat wirklich alles gegeben und die Bühne mehr als gerockt. Von Irland geht’s ins raue Schottland, Augen schließen und sich in die Highlands katapultieren lassen, das fiel nicht schwer. Die Spielfreude ist mitreißend. Gesungen wird englisch, französisch, deutsch und auch luxemburgisch.
Frontmann Rech versteht sein Handwerk, er hat nicht nur Qualität als Sänger, sondern auch als Entertainer. So richtig rund wird alles natürlich mit den Bandmitgliedern. Christof Brill ist ein virtuoser Gitarrist, dem Wolfgang Wehner mit seiner Violine sicher in nichts nachsteht. Der Groove von Claude Zeimes am Bass und Rainer Dettling am Schlagzeug perfektieren den Sound.
Keltische Folklore oder mitreißender Pop, das Repertoire ist breit gefächert, viele Songs stammen aus der eigenen Feder, übrigens auch das Band-Logo, das als quietschgelbe Ente mit Augenklappe auf gekreuzten Knochen thront. Die Musiker präsentieren sich breit aufgestellt und weltoffen, sind bei ihren Auftritten schon viel herum gekommen. Ob Europa, Kanada, USA, Japan oder Singapur, sie haben schon rund um den Globus mit ihrem Raggle-Taggle-Folk, wie sie ihren ganz eigenen Musikstil nennen, begeistert.
Mit den ganz Großen auf einer Bühne gestanden
Sie haben schon mit den großen der Musikszene gespielt, waren Special Guests von Sting, Alanis Morissette oder Bon Jovi. John Rech erzählt gleich noch eine Anekdote von einem Auftritt in Japan: „Die Bühne war rund einen Quadratmeter groß, 13 Japaner, das war unser Publikum.“
Auch in Eislingen haben sie Melodien mit eingängigen Refrains gespielt und ihre Zuschauer immer mehr mit der bunten Mischung aus Celtic Pop, Chansons, Rock und Balladen begeistert und abgeholt. Für die Meisten war es unüberhörbar eine begeisternde musikalische Reise. Frontmann John Rech ist nicht nur die Rampensau, er wurde in seiner luxemburgischen Heimat für seine Verdienste um die luxemburgische Kulturszene zum Ritter geschlagen und darf sich „Sir John“ nennen. irs

Erscheinung
exklusiv online
von Redaktion NUSSBAUM
11.02.2026
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Orte
Eislingen/Fils
Kategorien
Kultur
Musik