Am Dienstagabend, 19. Mai 2026, verwandelte sich das Foyer des Evangelischen Paul-Distelbarth-Gymnasiums in eine lebendige Musicalbühne: Beim Sommerkonzert 2026 präsentierten Schülerinnen und Schüler unter der Leitung der Musiklehrkräfte Heidrun Dierolf und Florian Geibel das eigens entwickelte Musical „Tillie und die Mauer“, ein kreatives Projekt voller Musik, Schauspiel und Tanz.
Inspiriert vom Bilderbuch „Tillie und die Mauer“ von Leo Lionni erzählt das Musical die Geschichte der kleinen Maus Tillie, die sich nicht damit zufriedengibt, die Welt einfach so hinzunehmen, wie sie schon immer gewesen ist. Neugierig und mutig stellt sie Fragen und wagt schließlich den Blick hinter die Mauer.
Alle musikalischen Gruppen des PDG wirkten an der Aufführung mit und brachten die Geschichte mit viel Engagement und Begeisterung auf die Bühne. Das Ensemble, die Musical-AG, der Unter- und Mittelstufenchor sowie der Frauenprojektchor sorgten gemeinsam für ein lebendiges und abwechslungsreiches Bühnenbild. Ein bunter Mix aus Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „It’s Raining Men“ und „Hörst du die Regenwürmer husten?“, verlieh dem Musical Schwung und begeisterte das Publikum. Besonders mitreißend wurde es, als alle Beteiligten gemeinsam mit dem Publikum zum Lied „Macarena“ tanzten. Auch das Lied „Hoch“ entwickelte sich zu einem besonderen Highlight und sorgte mit seiner mitreißenden Stimmung für einen fröhlichen und unvergesslichen Konzertmoment.
Die Singeklassen der Stufe 5 gestalteten ebenfalls einen eigenen Programmteil. Mit Liedern aus dem Projekt „Klasse! Wir singen“ wie „Hab ’ne Tante in Marokko“, „Zwei kleine Wölfe“ und „Kein schöner Land“ zeigten sie ihr abwechslungsreiches Repertoire und sorgten für eine fröhliche und stimmungsvolle Atmosphäre. Für den guten Ton war die aus Schülerinnen und Schülern bestehende Sound-AG verantwortlich.
Beim anschließenden gemütlichen Ausklang mit Bewirtung durch die Oberstufe bot sich Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen – ein gelungener Abschluss eines Abends, der eindrucksvoll zeigte, wie viel entstehen kann, wenn Neugier auf Kreativität trifft und wie vielfältig und lebendig das musikalische Leben am PDG ist.


