Die Ausstellung im Museum im Astorhaus beleuchtet die Stadterhebung von 1901 im Zusammenhang mit den sozialen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Veränderungen an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. Dabei spannt sie den Bogen vom symbolischen Verwaltungsakt der Stadterhebung 1901 bis hin zum Veränderungsprozess, der Walldorf in der Industrialisierung und der Gründerzeit prägte und letztendlich zur Entscheidung führte, das Dorf zur Stadt zu erheben.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was Walldorf zur Stadt und was die Stadt mit Walldorf tat. Gezeigt werden der Alltag der Menschen um 1900, neue Formen von Arbeit und Mobilität, der Wandel in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie sowie die Bedeutung von Bildung, Medizin, Vereinen und kommunaler Politik.
Die Ausstellung lädt vom 21. Juni bis 13. September dazu ein, Walldorf um 1901 zu entdecken – als einen Ort des Aufbruchs und der Veränderung.
Gerade bei frühsommerlichen Temperaturen eignet sich ein Besuch im kühlen, teils klimatisierten Astorhaus, um in Walldorfs Geschichte einzutauchen.
Über drei Etagen mit über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden zahlreiche Gegenstände und Gerätschaften unter anderem aus Landwirtschaft und Handwerk präsentiert. Die Orts- bzw. Stadtgeschichte wird durch die vielen Exponate anschaulich dokumentiert. Dem Stifter des Hauses, Johann Jakob Astor, ist ein eigener Raum gewidmet.
Das Museum im Astorhaus ist am Sonntag, dem 7. Juni 2026, von 15 bis 18 Uhr geöffnet.



