
Phantasie kennt keine Grenzen. Malen ist kreatives Ausdrucksmittel. Gezeigt werden in der Sonderausstellung Bilder und andere kreative Stücke von Kindern aus den letzten 100 Jahren. Sie alle haben eines gemeinsam, die kleinen Kunstwerke richten die Aufmerksamkeit immer auf das phantasievolle kindliche Schaffen. Im Lehrplan für die Volks- und Mittelschule von 1928 hieß es bereits: „Beim phantasiemäßigen Darstellen gefühlsbetonter Stoffe ist den Schülern volle Bewegungsfreiheit zu geben. Der Lehrer beschränke sich darauf, die Arbeit durch sparsame Worte in Fluss zu bringen, die Schaffenslust wachzuhalten und dem Schüler Ratschläge zu geben, sofern er deren bedarf.“
Wie haben Kinder vor 50 oder 100 Jahren die Welt gesehen und erlebt, und wie haben sie das dargestellt? Was Kinder nicht in Worte fassen können, malen sie und lassen so in ihr Inneres blicken. Zahlreiche Bilder der Ausstellung zeigen den Heimatort der Kinder oder sind typische Szenen aus dem Jahreszyklus: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter/Weihnachten. Solche Bildthemen sind Klassiker und wirken selbst auch heute noch vertraut.
Die Ausstellung ist nur noch bis Sonntag, 5. April, zu sehen.
Führungen für Gruppen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten auf Anfrage möglich.