
Auch wenn das Skigebiet Brixen/ Plose nicht zu den großen Destinationen in den Alpen zählt, ist es ganz sicher eines der am wenigsten frequentierten im Spätwinter. Die beeindruckende Lage inmitten der Dolomiten, die schneesichere Lage auf bis zu 2.500 Metern Seehöhe und Südtirols längste Talabfahrt, die Trametsch, neun Kilometer hinunter auf 1.000 Meter Seehöhe sorgen dafür, dass wir seit Jahrzehnten diesen einzigartigen „Geheimtipp“ jeden März besuchen. Unser „Basislager“, ein Berghotel auf 1.950 Metern mitten im Skigebiet gelegen, rundet den unverwechselbaren Gesamteindruck ab. Nicht umsonst nennt die Ski- und Freizeitabteilung des FV 1912 Wiesental diese Skiwoche im März Ski speciale. Besonders ist auch Jahr für Jahr die Teilnehmergruppe, die sich aus Ski- und Snowboardfahrern verschiedenster Erwachsenen- Altersgruppen und einer großen Bandbreite von Fahrkönnen zusammensetzt. Alexander fand in diesem Jahr als Ski-Anfänger zu beachtlichem Fahrkönnen. Roland, letztes Jahr noch Equipment- Nostalgiker, lernte heuer die Vorteile moderner Carvingskier kennen. Fortgeschrittene, Könner und Wiedereinsteiger haben vieles gemeinsam: Genusskfahren mit Steigerung des persönlichen Fahrkönnens auch unter Anleitung durch Skilehrerin Janine (Skischule Plose) oder Skiübungsleiter Uli (Deutscher Alpenverein) und am Abend das Genießen der Köstlichkeiten aus der Hotelküche und die anschließende abwechslungsreiche Gestaltung des Abends. Mit Esther, Moni, Beate, Günter, Roland, Jörg, Hans und Uli waren es auch dieses Jahr größtenteils „Wiederholungstäter“, die den Skianfänger bei seinen Fortschritten begleiteten, oder auch mal mit Lawinenhund Idefix, von Sonja, der Hotelwirtin zum „Lieblings-Kampfhund“ erklärt, wanderten. Das Bild der Teilnehmergruppe entstand auf der Terrasse einer der zahlreichen Hütten im Skigebiet vor dem beeindruckenden Panorama der Geislergruppe. Klar, dass wir vor der Heimfahrt auch für nächstes Jahr das Hotel gebucht haben. (ur)