1. Lesung: Apostelgeschichte 6,1-7
Die Wahl von sieben Männern zu Diakonen.
Zwei Wege sind es, auf denen sich das Wort Gottes ausbreitet: durch Gebet und Verkündigung einerseits und im sozialen Dienst an den Menschen andererseits. Das gilt heute wie damals, als die Apostel sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit – allen voran Stephanus – wählten, die sie eigens für diese soziale Aufgabe bestimmten und segneten.
2. Lesung: 1. Petrusbrief 2,4-9
Ein einziger Glückwunsch an die, die Jesus als den lebendigen Eckstein ihres Lebenshauses erwählen: „Ihr sei dein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde.“
Evangelium: Joh 14,1-12
Vom 5. Bis zum 7. Ostersonntag, also bis Pfingsten, hören wir in den Evangelien die Abschiedsreden Jesu, die der Evangelist Johannes in den Abendmahlssaal situiert, also beim letzten Zusammensein Jesu mit den Aposteln am Abend, bevor er für uns ins Leiden und Sterben ging. Die Abschiedsreden sind sozusagen Jesu letztes Vermächtnis an uns, in denen er uns noch vor seinem Tod seine Botschaft zusammenfasst und uns ans Herz legt. Die Abschiedsreden beanspruchen 3 Kapitel des Johannesevangeliums und beginnen diesen Sonntag mit dem 14. Kapitel: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen …“
In diesen Reden spricht Jesus von seinem Fort- und Hinübergehen zum Vater: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“ Jesus spricht davon, uns nicht als Waisen zurückzulassen (6. Ostersonntag), sondern dass er wiederkomme und betet dann im Hohenpriesterlichen Gebet, Kapitel 17 (7. Ostersonntag = Pfingstnovene) für uns alle zu seinem und unserem Vater im Himmel: „Vater, für sie bitte ich, für alle, die du mir gegeben hast, denn sie gehören dir“ (17,9).
Wenden wir uns Jesus zu! Er allein ist der Weg, der zum ewigen Glück führt, die Wahrheit, die die tiefsten Sehnsüchte unserer Herzen erfüllt, und das Leben, das immer neue Freude und Hoffnung schenkt, uns und unserer Welt.
Papst Benedikt XVI.
Zu unseren feierlichen Maiandachten laden wir unsere Gemeinde recht herzlich ein:
Am Freitag, 01. Mai, um 18 Uhr:
In der St.-Maria-Kirche
Am Dienstag, 05. Mai, um 14.30 Uhr mit dem Elisabethenverein:
In der St.-Maria-Kirche
Am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr, Muttertag, Marienmesse:
In der St.-Maria-Kirche
Am Sonntag, 24. Mai, in Hl. Geist um 18 Uhr:
In der Hl.-Geist-Kirche
lädt nach der Maiandacht am 05. Mai um 14.30 Uhr zu einem gemütlichen Beisammensein ins Café Hirschbrunnen ein.
Unser nächstes Orgelkonzert mit Andreas Jetter, Dommusikdirektor an der Kathedrale in Chur, findet am Sonntag, 10.05.2026, in der Sankt Maria Kirche in Schramberg statt.
Andreas Jetter, geboren 1978 in Albstadt – Ebingen, begann seine kirchenmusikalische Ausbildung bereits während der Schulzeit als Begabtenstudent. Bis 2001 zählten Konrad Klek (Erlangen), Kay Johannsen (Stuttgart), Johannes Mayr (Stuttgart) und Thomas Schäfer-Winter (Salzburg / Venedig) zu seinen Lehrern. Weitere Impulse erhielt er im Privatunterricht oder auf Meisterkursen bei Ton Koopman (Amsterdam), Peter Planyavsky (Wien), Daniel Roth (Paris), Francois-Henri Houbart (Paris), David Andrews (Boston) u. a. Als Pianist absolvierte er mit Auszeichnung das Rachmaninoff-Institut Tambov (Russland) und bespielte als Pianist auch mit bedeutenden Orchestern berühmte Bühnen der Welt. Weitere Studien folgten am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium sowie in Esslingen, Tübingen und Trossingen. Für das Label Koch Discover spielte er unter Dieterich Schöller-Manno mit der Philharmonia Moldova die gesamten Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninoff auf CD ein. Weitere CDs mit Klavierkonzerten von Brahms, Schumann und Standford liegen bei der Antes – Edition (Bella Musica) vor.
Konzertreisen als Organist führten ihn in bekannte europäische Dome und Kathedralen. Radio- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Ländern, aber auch CD-Produktionen runden sein Schaffen an der Orgel ab.
Seit 2010 ist Andreas Jetter Dommusikdirektor an der Kathedrale von Chur (Schweiz), wo er die Chöre, alle Instrumental- wie Vokalensembles und auch die beiden Domorgeln betreut. Als Dommusikdirektor obliegt ihm auch die künstlerische Leitung der Churer Domkonzerte sowie des Domorgelsommers. Des Weiteren ist Andreas Jetter seit 2013 Münsterkantor am Münster ULF Radolfzell am Bodensee.
Auf ihr Kommen freuen wir uns!
Für den Verein Schramberger Orgelkonzerte
Klaus Moosmann