1. Vorsitzender: Michael Moll
Telefon: 0711 7979109
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Der mehrtägige OGV-Jahresausflug führt uns im Mai 2026 an den Bodensee. Nähere Informationen und Anmeldung bei Helmut Rohleder, Tel. 0711/ 79 35 81 bzw. unter the_rohleders@hotmail.com.
Ab etwa Mitte November kommt ein Apfel in den Zustand der Genussreife, der auf Grund seiner guten Lagereigenschaften früher häufig angebaut wurde, mit dem Aufkommen der „Supermarktäpfel“ jedoch an Bedeutung verloren hat: der Brettacher. Die Bäume dieser Sorte sind gesund, wüchsig und pflegeleicht, es besteht nur eine geringe Anfälligkeit für Mehltau und Schorf, und auch zu Alternanz besteht lediglich eine geringe Neigung. Die Blüte ist eher spät, was eine gewisse Sicherheit gegen Frostschäden bietet. Beim Brettacher handelt es sich um eine „triploide Sorte“, damit ist sie als Befruchtersorte für andere Bäume nicht geeignet. Der Baum kann -je nach Unterlage – stark wachsen, regelmäßige Kronenauslichtung ist daher angeraten, um für eine gute Besonnung der Früchte zu sorgen. Die Äpfel sind eher groß und sehr saftig, haben eine glatte Schale mit grüner Grundfarbe und leuchtend roten Backen. Im Lager wird die Schale wachsig, was dem Austrocknen der Frucht entgegenwirkt. Im ausreichend kühlen Naturlager ist eine Aufbewahrung ohne Qualitätsverlust bis weit ins neue Jahr völlig unproblematisch. Der Geschmack des Brettachers kann als säuerlich erfrischend bezeichnet werden, allerdings bedarf es zur vollen Geschmacksentfaltung einer gewissen Lagerdauer.
Wer noch auf der Suche nach einem geeigneten Baum für das „Stückle“ oder den Hausgarten ist: jetzt ist die ideale Obstbaumpflanzzeit und vielleicht wird's ja ein Brettacher!?


