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Dies und das

Spätlese e. V.: KleinKunstFest in Baiertal

„Kunst, Poesie und Musik? In Baiertal? Da muss ich hin“ war einer der Gäste zu vernehmen, der dann auch gleich mehrere Gedichte vortrug. Am vergangenen...
Zum Abschluss beide Bands zusammen
„Slowhands" und „De roode Pelikan".Foto: Stefan Weisbarth

„Kunst, Poesie und Musik? In Baiertal? Da muss ich hin“ war einer der Gäste zu vernehmen, der dann auch gleich mehrere Gedichte vortrug. Am vergangenen Samstag lud die Spätlese e. V. zu einem Nikolausabend der etwas anderen Art ein. „Eine Auszeit aus dem Alltag“ kündigte der Moderator Stefan Weisbarth an und wünschte den Gästen „einfach mal zu genießen“. Und Grund dazu gab es reichlich. Nach der Begrüßung von Bürgermeister Ludwig Sauer und Ortsvorsteher Michael Glaser erklärte Stefan Weisbarth, wie es zu dieser Veranstaltung kam.

Viele Gäste im Bürgersaal

Die Gebrüder Weisbarth (Michael, Gregor und Stefan) setzten die Idee an diesem Abend so konsequent um, dass Michael Glaser bei seiner Begrüßung vor vollem Haus nicht umhin konnte, um das Experiment als gelungen darzustellen. In der Tat waren dem Aufruf viele Gäste gefolgt, und der Saal im Bürgerhaus platzte aus allen Nähten. Schon im Eingangsbereich wurde man von vielen kleinen Kerzen begrüßt, im Treppenhaus und folgend im Gang waren unzählige Bilder und Anfertigungen sowie mehrere Bildtafeln mit vielen alten Bildern von Baiertal zu bestaunen. Im hinteren Bereich des Saales waren ebenfalls Schmuck, Bilder, Bücher und viel Kunst zu erleben, und die teilnehmenden Künstler*innen Bettina Zedlitz, Anna Berezina und Pit Elsasser sorgten für das ein oder andere Weihnachtsgeschenk.

Aufgelockert durch Heiteres und Besinnliches in allerbestem Dialekt durch Volker Scheerer umrahmten „De roode Pelikan“ und „Slowhands“ musikalisch die Veranstaltung und schlugen gekonnt den Bogen von Tango, Klezmer und französischen Chansons bis zu Singer- und Songwriter-Musik mit viel Gefühl. Akkordeon, Klarinette, Kontrabass, Akustik-Gitarren und mehrstimmige Gesänge sorgten für viel Schwung, Stimmung und einige Gänsehaut-Momente, die zu Recht mit viel Applaus belohnt wurden. Mit dem Schlusslied, das beide Bands zusammen präsentierten, entstand ein so berührender Moment, dass die Gäste glücklich lächelnd mitsangen und sich mit fast nicht endendem Applaus bedankten.

Hoher Zuspruch

Es war in der Tat ein Experiment. Eine Veranstaltung dieser Art hatte es in Baiertal noch nicht gegeben. Der Zuspruch der vielen Gäste zeigte jedoch, dass die Spätlese e. V. einmal mehr ein mutiges Händchen für „das machen wir“ hatte.

Die Spätlese e. V. bedankt sich herzlich

  • bei Herrn BM Sauer, der trotz Termindichte Zeit gefunden hat,
  • bei Herrn OV Glaser, der von Anfang an von der Idee begeistert war (und für die Seife),
  • bei den teilnehmenden Künstler*innen und Vortragenden, die auf beeindruckende Weise den Abend mitgestaltet haben,
  • bei den Musiker*innen, die sichtlich viel Spaß und Spielfreude hatten und auf souveräne Art gezeigt haben, auf welch hohem Niveau sie unterwegs sind,
  • bei der Vorstandschaft der Spätlese e. V., Beisitzer, Berater und „Kultur-Abteilung“ für Planung, Vor- und Nachbereitung,
  • bei Frau Bott, die „Schlüsselmeisterin“ im Bürgerhaus und
  • bei den Damen vom Reinigungsservice.

Ein besonderer Dank geht an alle Gäste, die sich auf den Weg gemacht hatten und einen ganz besonderen Abend erleben konnten. (steff)

Erscheinung
Wieslocher Woche
NUSSBAUM+
Ausgabe 50/2025
von Spätlese e. V. – Gemeinsam für BaiertalRedaktion NUSSBAUM
08.12.2025
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