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Spannende Einblicke in Genetik

Nach einer intensiven theoretischen Einheit über Genetik wurde es Zeit, dass wir, der Bio-LK, uns endlich in der Praxis probieren. So ging es an zwei...
Mit Laborkitteln ausgestattet durften die Gruppen des Leistungsfaches Biologie sich an einem Labor des KIT mit der eigenen Genetik beschäftigen.Foto: Thoma

Nach einer intensiven theoretischen Einheit über Genetik wurde es Zeit, dass wir, der Bio-LK, uns endlich in der Praxis probieren. So ging es an zwei verschiedenen Tagen ans KIT Nord für ein Praktikum.

Am Morgen ging es direkt los mit einer kurzen Begrüßung und einer Aussicht auf den Ablauf des Tages. Daraufhin wurde es biologisch und uns wurde erklärt, was uns heute alles im Forschungslabor erwarten würde. Nach einer kurzen Besprechung der Grundlagen und der vorgegebenen Kleidung schlüpften wir direkt in die Laborkittel. Unser wichtigstes Instrument den Tag über war die Mikropipette, deren Anwendung uns zuvor genau erklärt wurde. Als wir endlich loslegen durften, verfolgten wir in Kleingruppen unseren Laborplan und isolierten unsere eigene DNA aus Mundschleimhautzellen. Diese vervielfältigten wir dann mithilfe der Polymerasekettenreaktion (PCR), was uns zwar super viel Spaß gemacht hat, doch wegen des exakten Arbeitens auch sehr anstrengend sein konnte. So kam die Mittagspause genau zur richtigen Zeit. Nach der Pause erwarteten uns unsere Proben, bestehend aus DNA-Abschnitten, die wir jetzt mithilfe einer Agarosegelelektrophorese auf ihre Länge hin untersuchten. Da dieses Verfahren jedoch eine Weile dauert, erhielten wir in der Zwischenzeit einen Vortrag über das KIT. Hier lernten wir beispielsweise die Nebelkammer kennen, erfuhren den Unterschied zwischen KIT Nord und Süd und führten ein Experiment mit einem schwebenden Keramikplättchen durch.

Nach diesem kleinen Exkurs über die Forschung am Campus Nord waren unsere Proben bereit, ausgewertet zu werden. Wir untersuchten, ob sich in bestimmten nicht-codierenden Abschnitten auf unterschiedlichen Chromosomen unserer DNA sogenannte Alu-Insertionen befinden. Zudem bestimmten wir die Länge des hypervariablen IgJH-Locus. Das alles sind DNA-Sequenzen, die durch Mutationen entstehen und so Teil unseres individuellen genetischen Fingerabdrucks sind.

Wir besprachen die Ergebnisse und konnten unseren eigenen genetischen Fingerabdruck mit dem unserer Mitschüler vergleichen. Diese bekamen wir ausgedruckt, und nach ereignisreichen sechs Stunden machten wir uns wieder auf den Heimweg. (Romy und Marlene)

Erscheinung
exklusiv online
von Gymnasium Neureut
13.06.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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