Am 9. Mai feiert Schwetzingen wieder das „weiße Gold“. Nicht nur die Bevölkerung ist voller Vorfreude auf den Spargelsamstag; auch die Spargelhoheiten Königin Emilia I. und Prinzessin Marlen I. können es kaum erwarten, bis das königliche Gemüse gefeiert wird.
Die Schwetzinger Spargelkönigin – eine Tradition seit bereits 20 Jahren. Sechs Hoheiten gab es seit 2006, die als Botschafterinnen die Spargelstadt bei offiziellen Auftritten vertreten haben. „Meine Oma hat mir schon als ich klein war gesagt, dass ich mal Spargelkönigin werde“, erzählt Königin Emilia I., die in Schwetzingen auf dem Spargelhof ihrer Eltern aufwuchs. Auch Marlen wollte schon von Kindesbeinen das prunkvolle Amt antreten: „Es war für mich schon immer ein Traum, und ich freue mich total, dass er in Erfüllung gegangen ist“, stimmt die Prinzessin zu. Sie kommt aus Ketsch und ist Schwetzingen ebenso verbunden. Ende April hatte sie mit Emilia den ersten offiziellen gemeinsamen Auftritt in der bayrischen Partnerstadt Schrobenhausen – für Marlen eine aufregende, aber positive Erfahrung.
Für Emilia ist es das letzte Jahr als Spargelhoheit. Zu sehen, wie Marlen an ihrer Seite vieles zum ersten Mal erlebt, ist für die Spargelkönigin ein Anlass zum Rückblick: „Wenn ich auf die letzten Jahre zurückschaue wird mir klar, wie viel ich erleben durfte“, meint sie. Der Prinzessin an ihrer Seite hat sie bei der Krönung einen wichtigen Ratschlag mitgegeben: „Sei du selbst und hab Spaß.“ Ein Motto, das beide am Hochpunkt der Saison am Wochenende anwenden werden.
Den Spargelsamstag kannten beide Hoheiten lange, bevor sie ihre Ämter antraten. Für Marlen wird es das erste Mal mit Schärpe und Krone auf dem Fest, während Emilia das letzte Mal als Königin dort sein wird. Für beide ist der traditionelle Schälwettbewerb ein Highlight, auf das sie sich freuen. „Es ist mir eine große Ehre und ich bin gespannt darauf, die vielen Besucherinnen und Besucher kennenzulernen“, ergänzt Marlen.
Bei der Frage, ob sie grünen oder weißen Spargel bevorzugen, antworten die beiden diplomatisch, doch der Favorit ist klar der Weiße. Dieser wird schließlich in Schwetzingen angebaut.



