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Spaß, Aufregung und Geschwindigkeit beim CVJM-Contest!

Bei hervorragendem Wetter fand am 25.04. unser diesjähriger CVJM-Contest statt. Der Contest ist eine interne CVJM-Veranstaltung, bei der sich...
Foto: CVJM Hochdorf

Bei hervorragendem Wetter fand am 25.04. unser diesjähriger CVJM-Contest statt. Der Contest ist eine interne CVJM-Veranstaltung, bei der sich kleine Gruppen, in wechselnden kreativen Disziplinen, messen. Das diesjährige Event: das Seifenkistenrennen!

Fünf motivierte Teams haben sich gefunden, um mit ihren Eigenbau-Rennwagen herauszufinden, wer am schnellsten und beständigsten eine Strecke zurücklegen kann. Der Streckenabschnitt, welcher erst einige Tage vor dem Rennen bekannt gegeben wurde, zeichnet sich durch zwei Kurven und eine markante Steigung aus. Diesen galt es nun zu bewältigen. Für den einheitlichen Auftritt als Team mussten Namen und ein Gruppenkonzept entwickelt werden, welche allerdings schnell entstanden.

Die Babykarotten, Schumi’s Jünger, Mord(s)tempo, LiLaLoPa Turbo Queens und Team Hulbe fanden sich schließlich zusammen. Für das Event arbeiteten die Teams seit Januar an ihren Gefährten. Es wurde an Konstruktion, Design und vor allem an der Lenk- und Bremstätigkeit getüftelt. Unterschiedlichste Ansätze wurden ausprobiert und durchgeführt. Während sich die einen am Schweißgerät versuchten, setzten die anderen auf Holz. Sogar eine Dachbox und ein Kajak kamen zum Einsatz und wurden als Wagenverkleidung verwendet (und konnten damit noch gewaltige Style-Punkte sammeln).

In der heißen Phase vor dem Rennen gab es kaum andere Gesprächsthemen, und alles drehte sich um Reifen, Lenkungen und die Sicherheitsvorkehrungen. Diese wurde im Regelwerk der Veranstaltung bereits festgelegt. Die Strecke wurde abgesperrt und sorgfältig gefegt. Jede Seifenkiste musste einen stabilen Überrollbügel und selbstverständlich eine Bremse besitzen.

Zudem gab es eine Budgetgrenze von 100 €, bereits Vorhandenes, Gefundenes und Gesponsertes durfte selbstverständlich trotzdem verwendet werden. Beim Sicherheitscheck am Probefahrttag wurde sorgfältig geprüft, ob scharfe Kanten und Ecken vorhanden waren, und es wurden letzte Vorkehrungen getroffen. Anschließend durften die einzelnen Teams die Strecke, welche vom Eisenwinkel in Richtung Freibad verlief, testen, um ein Gefühl für das morgige Rennen zu bekommen. Die Testrunde sorgte dafür, dass in manchen Garagen noch bis spät in die Nacht herumgeschraubt und gebohrt wurde, um am nächsten Tag mit den bestmöglichen Voraussetzungen starten zu können.

Samstagmittag war es dann endlich so weit: Alle Teams trafen sich mit ihren Rennwagen an der Startposition, bauten ihre Rennställe auf und bereiteten sich für den kommenden Start vor. Team Hulbe legte hierfür einen spektakulären ersten Auftritt hin und präsentierte ihren Kajak-Wagen in großer Aufmachung. Teamkleidung und Gruppenkostüme waren zudem ein oft gesehenes Phänomen. Nach Gruppenbildern und Pressekonferenz ging es dann schlussendlich ans Eingemachte.

Der Ablauf war klar. Jedes Team durfte zweimal fahren. Hierbei wurde die Geschwindigkeit gemessen und die Differenz zwischen beiden Durchläufen beachtet. Es ging nicht nur um reine Schnelligkeit, sondern auch um das Überlegen, ob man taktischerweise lieber langsam, dafür aber konstant fahren möchte. Schließlich trudelten auch die Besucher, Freunde, Nachbarn, Geschwister, Eltern und Großeltern ein und versammelten sich an der Strecke und am Ziel. Vor dem Start hatten die Zuschauenden noch die Chance, Wetten abzuschließen und für das am besten gestaltete Fahrzeug abzustimmen. Die schnellen Gefährte wurden bestaunt und bewundert, und dann ging der große Spaß auch schon los.

Die Fahrenden schossen die Strecke, unter Jubel der Zuschauenden, in rasantem Tempo herunter. Wer in welchem Team die Position des Fahrenden übernahm, mussten diese bereits im Vorhinein untereinander ausmachen. In manchen Teams fuhr dieselbe Person zweimal, in anderen war es geplant, sich abzuwechseln.

Nachdem die erste Runde verletzungsfrei überstanden war, führte das jüngste Team, die Babykarotten, mit einer Spitzenzeit von 56 Sekunden und es schien fast unmöglich, diese Zeit zu übertreffen. Schumi’s Jünger folgten dennoch kurz darauf mit einer Zeit von 58 Sekunden.

Nachdem alle Fahrenden die zweite Runde absolviert hatten, neigte sich das Spektakel dem Ende zu. Team Hulbe und Team Mord(s)tempo schafften es noch, ihre Zeiten zu verringern und es blieb weiterhin spannend. Nun fehlte allerdings noch ein wichtiger Teil: die Siegerehrung.

Fünf Preise gab es zu verleihen: den Geschwindigkeitspreis und den Preis für die konstanteste Zeit, also ein Preis für das Team, welches eine möglichst kleine Differenz zwischen seinen beiden Rennzeiten hatte. Hinzukommend wurde noch der Designpreis verliehen, über welchen die Zuschauenden im Vorhinein abstimmen konnten. Die letzten beiden Auszeichnungen waren der Konstruktionspreis und der Schwabenpreis. Dieser wurde an das Team mit den niedrigsten Materialkosten vergeben.

Unter Spannung der Zuschauenden wurden die Preise schließlich verliehen:

Team Mord(s)tempo gewann hierbei den Preis für die beste Konstruktion mit seinem geschweißten Rahmen, den Scheibenbremsen und dem mit Omas Hilfe genähten Sitzkissen.

Den Preis für die konstanteste Zeit gewannen Schumi‘s Jünger mit einer Zeitdifferenz von weniger als einer Sekunde. In der ersten Runde erzielten sie eine Zeit von 58:17 Sekunden und folgten dieser Vorlage in der zweiten Runde mit einer Zeit von 59:07 Sekunden.

Die Abstimmung des Designpreises ging an das lila Gefährt der Lilalopa Turbo Queens, welche ihren Wagen mit Flammen verziert hatten. Zudem wurde hier genau darauf geachtet, dass das Design des Rennwagens zum Kostüm und dessen Verzierung passte.

Die letzten beiden Preise wurden an dasselbe Team verliehen. Die Babykarotten gewannen sowohl den Preis für die schnellste Zeit, mit einer Streckenzeit von 52 Sekunden, womit sie ihren Rekord aus der ersten Runde noch toppten, als auch den Schwabenpreis, der durch den Verbau bereits vorhandener Materialien erzielt werden konnte.

Somit kam das große Rennspektakel zum Ende. Die Wettgewinner konnten ihre Gewinne abholen und somit ihre Einschätzungsgabe überprüfen. Die meisten der Gewinnenden entschieden sich dennoch, ihre Gewinne zu spenden. Abschließend wurde mit Unterstützung aller Anwesenden die Strecke und der dazugehörige abgesperrte Teil aufgeräumt. Die Rennteams und alle weiteren Fans und Freunde ließen den restlichen Abend bei Grillkäse, roter Wurst, Lagerfeuer und Musik angemessen ausklingen und feierten die Gewinnerteams ausgiebig.

Zuletzt bedanken wir uns, als CVJM, bei Jannik und Luis für die großartige Organisation, das Planen des Events und die gelungene Durchführung. Alles in allem war es ein sehr aufregender Tag mit gutem Wetter, klasse Stimmung und einer Menge Adrenalin!

Erscheinung
Reichenbacher Anzeiger
NUSSBAUM+
Ausgabe 20/2026
von CVJM Hochdorf
14.05.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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