Das Programm der diesjährigen Osterferienbetreuung war trotz eines sehr wetterlaunischen Starts wieder einmal abwechslungsreich und aktiv, ganz nach dem Motto „Wenn der April macht, was er will, tun wir das eben auch!“
Der Start am ersten Montag war direkt kreativ. Beim Basteln von Freundschaftsarmbändern wurde gefädelt, geknotet und teilweise auch ein bisschen verzweifelt (Perlen aufheben gehört auch dazu). Ob mit Pfeifenputzern oder Wolle, am Ende sind aber echt tolle Armbänder entstanden, die viele direkt stolz getragen haben.
Am Dienstag wurde es dann ernst … zumindest für alle, die nicht gern früh aufstehen. Um 8.30 Uhr ging’s nämlich schon gemeinsam einkaufen, denn wir wollten leckere Obstspieße machen. Im Wagen landeten Bananen, Trauben, Erdbeeren, Heidelbeeren und Äpfel, also alles, was man für richtig gute Obstspieße braucht. Zurück ging’s ans Schneiden und Aufspießen. Und wie immer galt: selbst machen = doppelt so lecker. Die Spieße waren jedenfalls schneller weg als gedacht.
Mittwochswurde es dann aktiver, es ging nämlich in die Sporthalle, um in mehreren Runden Brennball gegeneinander anzutreten. So durften die Kinder der ersten Mannschaft einen Parcours aus Kästen, Matten und Hürden gestalten, um das Durchlaufen der Zonen für das zweite Team schwieriger zu gestalten. Dieser wurde dann in der zweiten Partie vom Gegnerteam etwas umgebaut, um das Revanche-Match spannender zu gestalten. Die starken Leistungen der beiden Teams machten sich in einem sehr knappen 1:1 bemerkbar.
Am Donnerstag ging’s raus auf den Spielplatz. Erst wurde entspannt gefrühstückt, dann kam die kreative Challenge: Mandalas aus Naturmaterialien legen. Klingt erstmal simpel, aber mit Stöcken, Blättern und allem, was man so findet, sind echt beeindruckende Kunstwerke entstanden. Da wurde plötzlich aus „einfach draußen sein“ richtig Kunstunterricht.
Am Freitag war dann der Start ins lange Wochenende und es wurde Ostern gefeiert.
In der zweiten Woche ging’s dementsprechend erst am Dienstag weiter, aber dafür direkt mit einem kleinen Forschungsauftrag. Mit Becherlupen ausgerüstet, wurden Pflanzen und Tiere genau unter die Lupe genommen. Plötzlich war jede Ameise interessant und jeder Käfer ein kleines Highlight. Die Ergebnisse wurden natürlich auch schriftlich festgehalten, wie echte Forscher eben.
Am Mittwoch wurde aus den ganzen Entdeckungen dann ein gemeinsames Projekt: ein großes Forscherbuch. Zusammen haben die Kinder Bilder eingeklebt und aufgeschrieben, was sie gefunden haben und was daran besonders ist. Am Ende ist ein richtig tolles Buch entstanden, fast wie ein kleines Naturlexikon, nur selbst gemacht.
Der Donnerstag wurde dann etwas kniffliger. Beim Jeopardy-Quiz ging’s um Wissen, Schnelligkeit und manchmal auch einfach Glück. In vier Gruppen wurde um Punkte gekämpft. Und wie man es kennt: Die hohen Punktzahlen klangen erstmal verlockend … bis die Frage kam. Im Anschluss wurde dann ein Tischkickerturnier auf die Beine gestellt. Insgesamt nahmen 10 Mannschaften aus jeweils 2 Kindern oder jeweils einem Betreuer teil. Der Altersunterschied war im Können aber kaum zu spüren und so heizten die Schulkinder den Betreuern ordentlich ein.
Am Freitag stand dann das große Finale an: eine Schatzsuche durch Rauenberg. Die Kinder mussten verschiedenen Hinweisen folgen und mehrere Stationen abklappern, vom Görtz über die Eisdiele bis hin zum Sportplatz. Am Ende ging’s zum Wasserspielplatz, wo der Schatz im Sand versteckt war. Die Suche war erfolgreich und die Freude entsprechend groß. Müdigkeit ließ sich aber nach dem Ausflug nicht erkennen, denn im Anschluss wurden die letzten Runden des Tischkicker-Turniers vom Vortag fertig gespielt. So ging eine aktionsreiche Woche, ebenfalls aktionsreich zu Ende.