Bei strahlendem Wetter fand am 21. Januar 2026 der offizielle Spatenstich für die neue Mensa statt. Bürgermeister Oestringer begrüßte zahlreiche Gäste, darunter viele Schülerinnen und Schüler, die den Neubau künftig hauptsächlich nutzen werden.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Bläsergruppe der Pestalozzischule in Zusammenarbeit mit der JMS unter der Leitung von Herrn Podvinski.
In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Oestringer daran, dass der Bau einer Mensa bereits seit vielen Jahren auf der kommunalpolitischen Agenda steht. Vor allem die Standortfrage hatte dabei immer wieder für intensive Diskussionen gesorgt. Zeitweise wurden bis zu sechs verschiedene Varianten geprüft, was teils kontroverse Debatten auslöste. Schließlich brachten CDU und Freie Wähler mit dem sogenannten Standort sieben auf dem Gelände des ehemaligen Interimsgebäudes der Realschule einen weiteren Vorschlag ein, der sich am Ende durchsetzte.
Die Vertreterin der Schulen, Frau König, betonte in Ihrer Ansprache die große Bedeutung der Mensa für den Schulalltag. Diese sei weit mehr als ein Ort zum Essen, sondern auch ein zentraler sozialer Treffpunkt. Die Vorfreude sei entsprechend groß, einige Kinder hätten am liebsten noch am selben Tag ihr Mittagessen in der neuen Mensa eingenommen.
Im Anschluss stellte Tobias Wulf von Wulf Architekten das architektonische Konzept vor.
Das langgestreckte Gebäude schließt den Schulcampus zur Straße hin ab und eignet sich durch seine Form besonders gut für die geplante Holzkonstruktion, da große Spannweiten vermieden werden können.
Der Neubau wird überwiegend in Holzbauweise errichtet. Die dienenden Räume wie Küche, WC-Anlagen und Abstellräume orientieren sich zur Straßenseite, während der großzügig verglaste Speiseraum nach Süden ausgerichtet ist. Durch eine zweite, vorgelagerte Schicht besitzt das Gebäude keine klassische Rückseite, sondern ist allseitig als gestalteter Baukörper wahrnehmbar.
Eine vorgelagerte Terrasse ermöglicht künftig auch das Essen im Freien. Ein Lichtband auf der Nordseite sorgt für gute Belichtung und unterstützt die natürliche Querlüftung. Während das Gebäude von außen asymmetrisch gestaltet ist, zeigt sich der Innenraum im Bereich des Speiseraums klar symmetrisch. Die Fassade kombiniert Holz- und Metallelemente, das Dach wird großflächig mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.
Es entsteht eine moderne, nachhaltige Mensa, in der sich die Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause richtig wohlfühlen können. Fertig sein soll sie im Herbst 2027
Wir freuen uns sehr, dass es jetzt losgeht, und hoffen auf einen reibungslosen Ablauf sowie darauf, dass der Kostenrahmen eingehalten wird.
B. Kraft für die Freien Wähler