Auf Anregung eines Spaziergängers aus der Gruppe machte sich am 6. Mai 2026 eine muntere und gut gelaunte Spaziergängerschar mit 25 Personen auf den Weg zum Schwarzen Tor in Rottweil.
Dort wurden sie von Stadtführer Wolfgang Müller freundlich empfangen. Er erläuterte den interessierten Teilnehmern vor dem Schwarzen Tor die geschichtlichen und Entstehungshintergründe, die wohl den wenigsten von ihnen bekannt waren.
Im Inneren des Schwarzen Tors wurden sie darüber informiert, dass dieses früher als Gefängnis diente, in dem auch Frauen, die als „Hexen“ bezeichnet wurden, eingesperrt waren. An verschiedenen Türen und Holzteilen waren Schnitzereien zu sehen, die wohl ein immer wieder eingesperrter Häftling (das Schwenninger Schafbüble) dort angebracht hat.
Auch die Wohnung des Turmwärters konnte besichtigt werden. Hier konnte man feststellen, dass in dieser Zeit noch kein Komfort vorhanden war (einige Räume ohne Heizung).
Die Gruppe genoss bei ihrem Besuch im Schwarzen Tor vor allem auch die wunderschöne Aussicht auf den Stadtkern von Rottweil und die Schwäbische Alb.
Mit einem herzlichen Dankeschön an unseren Stadtführer verabschiedeten sie sich. Ein Teil der Gruppe begab sich noch zum Mittagessen oder zu einem Kaffee, bevor man sich wieder auf den Heimweg machte.
Es ist immer wieder schön, dass die Spaziergängergruppe Zimmern interessante kleine Ausflüge unternimmt.
Information: Die Spaziergruppe „Komm lass uns spazieren gehen“ Zimmern trifft sich jeden Mittwoch um 10 Uhr zwischen Kirche und Volksbank in Zimmern.



