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Spiel, Gemeinschaft und soziales Engagement – das „Mensch ärgere Dich nicht"-Turnier 2026

Am 21. März 2026 verwandelte sich die Hagenschießhalle in Wimsheim erneut in ein großes Spielfeld: Der Förderverein des Lions Club Wimsheim Heckengäu...

Am 21. März 2026 verwandelte sich die Hagenschießhalle in Wimsheim erneut in ein großes Spielfeld: Der Förderverein des Lions Club Wimsheim Heckengäu richtete die 2. Baden-Württembergische Landesmeisterschaft im „Mensch ärgere Dich nicht" aus – bereits zum zwölften Mal in Folge.

168 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 4 und 87 Jahren gingen an den Start. Gespielt wurde mit Taktik, Nervenstärke und viel Humor – und nicht selten mit einem Stöhnen, wenn eine Figur kurz vor dem Ziel noch geschlagen wurde. Das Turnier steht seit Jahren für gelebte Inklusion und generationenübergreifende Begegnung: Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt, saßen gemeinsam an den Spielbrettern.

Die Siegerinnen und Sieger

In der Einzelwertung setzte sich Lilly Land durch und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft, die am 16. Januar 2027 in Dohna (Sachsen) stattfindet. In der Mannschaftswertung kam es nach einem Stechen zur Entscheidung, da gleich vier Teams 60 Punkte erreicht hatten. Den ersten Platz sicherte sich das Team „Brunnengeister Tiefenbronn 1" (Michael Morlock, Janina Kunle, Fabian Beck und Katja Hamann) mit 72 Punkten. Platz zwei belegten die „Glückswürfler" (Rudi Hofer, Alice Hofer, Uwe Hartmann und Heike Hartmann), Platz drei das Team „The nice limited chaos dicer" (Fotini Fotoglu, Frank Läpple, Janine Kulack und Melina Kulack). Den Hauptpreis der Tombola – einen Reisegutschein im Wert von 250 Euro – gewann Mathias Yemane.

Der gute Zweck: Spende für die Hospizgruppe Biet

Der Erlös des Turniers in Höhe von 2.821 Euro wurde der Hospizgruppe Biet gespendet. Präsidentin Gabriele Nonnenmacher übergab den Scheck persönlich an Pflegedienstleiterin Andrea Raible-Kardinal und Schriftführerin Waltraud Rutschmann.

Die Hospizgruppe Biet begleitet ehrenamtlich schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer häuslichen Umgebung – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund. Die Helferinnen und Helfer stehen Betroffenen und Angehörigen in einer der schwersten Lebensphasen zur Seite: Sie hören zu, führen Gespräche, übernehmen Sitzwachen und begleiten – wenn gewünscht – auch in der Sterbestunde. Die Spende fließt vollständig in die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Für den Lions Club war diese Unterstützung eine Herzensangelegenheit. Ehrenamtliche Arbeit, die meist im Stillen geschieht, verdient Anerkennung – und genau das möchte der Club mit solchen Benefizveranstaltungen zum Ausdruck bringen.

Erscheinung
Wimsheimer Rundschau
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Ausgabe 14/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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Kategorien
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