Alt Herrensteg – FC Möckmühl 3:3
Ein wirklich kurioses Spiel sahen die Zuschauer am kalten Mittwochabend. Der Alt Herrensteg trat aufgrund von Sperre und Verletzungen etwas ersatzgeschwächt an und brauchte, um ins Spiel zu kommen. Die erste Chance hatte der FC nach einer Freistoßflanke, die neben das Tor gesetzt wurde. Danach war das Heimteam da und erzielte nicht unverdient die Führung durch Torjäger Nagy nach stark erobertem Ball und Flanke von Kraus. Kurz darauf hatte man die große Chance, die Führung auszubauen, doch der Ball landete auf dem Querbalken. Mitte der ersten Halbzeit trat leider der Unparteiische mehr und mehr in den Mittelpunkt des Spiels. Nach einigen sehr kleinlichen Karten gegen die Heimmannschaft musste man früh aufgrund von Gelb-Rot in Unterzahl spielen. Auch danach waren die Nerven weiter angespannt, und es folgten weitere Gelbe Karten sowie eine kurze Spielunterbrechung zur Abkühlung der Gemüter. Als das Spiel endlich wieder lief, folgte der nächste Nackenschlag für den Alt Herrensteg kurz vor der Pause. Ein durchgebrochener Gästestürmer konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Es folgte eine Rote Karte wegen Notbremse und der Ausgleich per Foulelfmeter.
In der Pause war klar, dass es noch ein sehr hartes Stück Arbeit für die neun verbliebenen Spieler gegen den hoch motivierten Gegner wird. Diesen schweren Kampf nahm man perfekt an und verteidigte gegen den anrennenden Gast mit viel Leidenschaft. Nach und nach merkte man, dass dem FC in Überzahl nicht viel einfiel und man auch selbst noch Chancen hatte. Nach kurz ausgeführter Ecke landete die folgende Flanke, verlängert von einem Abwehrspieler, im langen Eck – die Führung in doppelter Unterzahl! Diese hielt nur ganz kurz. Im Gegenzug unterschätzte man eine Flanke, und es folgte der Ausgleich. Auch danach gab man sich nicht auf und erzielte wiederum nur wenige Minuten später die erneute Führung per direktem Freistoß. 3:2 – was für eine Energieleistung! Es folgte weiterhin ein leidenschaftlicher Kampf um jeden Ball, erste Krämpfe und Wechsel, das Bild blieb gleich: wütend anrennende Gäste, die meist gut verteidigt werden konnten. In der letzten Minute setzte sich ein Gästespieler doch noch einmal über außen durch und flankte gefährlich nach innen. Dort wurde der Ball unglücklich ins eigene Tor zum dritten Ausgleich des Tages und dem Endstand gelenkt. Am Ende war es zwar nur ein Punkt, aber aufgrund der langen Unterzahl und des starken Spiels bleibt ein sehr positives Gefühl, auf dem man für die weiteren Spiele aufbauen kann.
Tore: Richard Nagy, Zoltan Szekely, Eigentor


