Endlich vorbei
Dass der KV Plieningen seit Wochen aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und Urlauben sich nur noch durch die Rückrunde schleppt, ist hinlänglich bekannt. Beim bedeutungslosen, abschließenden Saisonspiel bei der SpVgg Stetten/Filder war dann der Tank aber letztlich komplett leer. Sieben Gegentore waren dann zwar zu viel, aber mit einem Feuerwerk hatte in Plieningen auch niemand gerechnet.
In der ersten Hälfte sah das auch noch ganz gut aus. Die Abwehr stand stabil und nach vorne gab es zwei gute Ansätze für Konter. Das 1:0 nach 24 Minuten war vermeidbar, kann aber passieren. In der Nachspielzeit entschied der Unparteiische auf Foulelfmeter, weswegen es mit 2:0 in die Pause ging.
Mit zunehmender Spielzeit ließen die Kräfte beim KV einfach nach: Die angeschlagenen Spieler auf dem Feld wurden durch Spieler ersetzt, die bereits zuvor in der zweiten 90 Minuten durchgespielt hatten. Die Laufduelle wurden fortan eher verloren, die Zweikampfintensität nahm ab und die Passgenauigkeit war ungewohnt schwach. Alles nachvollziehbare Folgen in Anbetracht der Überlastung der letzten Wochen. Die daraus resultierenden Gegentore (50., 56., 61., 64., 80.) wurden sportlich genommen. Besser, als das Spiel im Vorfeld abzusagen, war es allemal.
Das Team hat nun drei Wochen Pause, bevor es in die Vorbereitung zur neuen Saison geht. Zeit, die die Spieler, aber auch die Verantwortlichen nun brauchen, um sich zu regenerieren, neu zu sortieren und besser in die neue Saison zu starten als diese Runde endete.
An Moral, Teamgeist und Einsatz hat es nicht gefehlt. Darauf lässt sich aufbauen.


