Herren 2:
„Englische Woche“ ohne English Breakfast
Eine „Englische Woche“ – das klingt nach Tee um fünf, Regen von der Seite und höflichem Applaus. Im Handball bedeutet es allerdings: zwei Spiele in einer Woche, wenig Regeneration und Beine, die sich anfühlen wie nach einem London-Marathon. Genau dieses Programm durfte die SG HaWei 2 gegen die TG Neureut 2 absolvieren – Hin- und Rückspiel im Schnelldurchlauf. Very british. Very anstrengend.
Das Hinspiel begann allerdings alles andere als zurückhaltend. Statt Understatement à la „Sorry, may I score?“ gab es Vollgas-Handball. Frühe Tore, gutes Tempo, klare Aktionen – der Start erinnerte eher an ein Feuerwerk über der Tower Bridge als an einen gemütlichen Abend in einem Londoner Pub. Zwischenzeitlich sah das Ganze sehr souverän aus. Doch wie es sich für ein echtes Drama gehört, bekam die Partie eine Wendung. Der Gegner kämpfte sich zurück, der Vorsprung schmolz und die Spannung stieg. Es wurde intensiver, ruppiger, emotionaler – fast schon Premier-League-Niveau, nur ohne Rasen. Dann die Schlussphase: 59 Minuten und 57 Sekunden gespielt, Spielstand ausgeglichen. Drei Sekunden noch. In England würde man sagen: „It’s coming home.“ Letzter Angriff, letzter Wurf – und tatsächlich schlägt der Ball ein. 28:27. Entscheidung in den letzten drei Sekunden. Dramatischer hätte selbst ein britischer Drehbuchautor das kaum schreiben können.
Nur wenige Tage später stand bereits das Rückspiel an. Englische Woche heißt schließlich: kaum Zeit zum Durchatmen. Der Kader diesmal eher „Tea for two“ statt „All you can eat“. Wechseloptionen? Überschaubar. Regeneration? Eher Wunschdenken.
Der Start lief diesmal nicht ganz so königlich. Früh geriet HaWei ins Hintertreffen, musste hinterherlaufen. Doch Aufgeben stand nicht auf der Agenda. Immer wieder kämpfte sich das Team heran, glich aus, blieb im Spiel. Trotz schmaler Bank wurde gerackert, gebissen und verteidigt, als hinge der Buckingham Palace davon ab. In der Schlussphase fehlte jedoch das kleine Quäntchen Energie – vielleicht war der Tank einfach ein bisschen leerer als im Hinspiel. Am Ende stand eine knappe 29:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Bitter, aber mit dieser Moral und diesem Einsatz absolut respektabel.
Eine „Englische Woche“ mit allem, was dazugehört – Last-Second-Drama, knappe Entscheidungen und jede Menge Herzschlagmomente. Ein Sieg wie aus dem Drehbuch, eine Niederlage mit Charakter. Weiter geht’s am 01.03. um 19 Uhr in der LHH gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim. Vielleicht diesmal ohne britisches Drama – aber ein bisschen Spannung darf es natürlich wieder sein. Cheers!
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Patrick Firnkes 6, Fabio Häfner 6, Jan Krämer 1, Fabian Müller, Dominik Riegel 3, Patrick Simianer, Jannik Simianer 7, Joshua Zoz 5
Ärgerliche Niederlage trotz starkem Kampf
Am vergangenen Sonntag musste sich die Damenmannschaft der SG HaWei dem Tabellenführer, der HSG Bergstraße, mit 24:28 (11:13) geschlagen geben. Eine Niederlage, die am Ende deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf größtenteils vermuten ließ.
Die Partie begann vielversprechend für die Gastgeberinnen. Dank einer konzentrierten Anfangsphase und erfolgreicher Treffer gingen die Damen der SG HaWei in Führung. Besonders über Rückraumaktionen und konsequent ausgespielte Angriffe gaben die Damen der SG HaWei zunächst den Ton an.
Doch die Gäste fanden zunehmend besser ins Spiel. Insbesondere durch erfolgreiche Anspiele an den Kreis der HSG Bergstraße landete der Ball im Tor, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Bis zur Halbzeit blieb die Partie eng, beim Stand von 11:13 ging es in die Kabinen.
Auch in der zweiten Spielhälfte begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Immer wieder glich die SG HaWei aus oder ging knapp in Führung. Beim 14:14, 17:17 oder 19:19 war deutlich zu spüren, dass hier zwei gleichwertige Teams auf dem Feld standen. Großen Anteil daran, dass das Ergebnis lange offenblieb, hatte Torhüterin Eileen Köhler. Mit mehreren Paraden, darunter auch gehaltene Siebenmeter, bewahrte sie das Team vor einem größeren Rückstand.
Bis in die Schlussphase blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Tabellenführer. Doch in den letzten Minuten fehlte der SG HaWei die nötige Sicherheit im Abschluss, während die Gegnerinnen ihre Chancen konsequent nutzten. Mehrere aufeinanderfolgende Treffer sorgten schließlich für das 24:28-Endergebnis, das den engen Spielverlauf nicht vollständig widerspiegelt.
Über weite Strecken zeigte die Mannschaft eine starke und geschlossene Teamleistung und bewies, dass sie mit dem aktuellen Tabellenführer absolut auf Augenhöhe agieren kann. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, um im nächsten Spiel gegen den TV Schriesheim zwei Punkte zu holen. Anpfiff ist am 01.03. um 15 Uhr in der Lußhardthalle in Hambrücken. Die Damen freuen sich über zahlreiches Publikum.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 3, Sarah Degler 1, Mira Grimm 5/2, Ida Heck, Marie Hodel, Lara-Sophie Kluß 9, Leonie Kraßnitzer, Miriam Maier 4/1, Stefanie Notheisen 1/1, Alena Ries 1, Lena Roth, Hanna Simianer
Schwache Chancenverwertung verhindert Auswärtserfolg
Auswärts musste sich die SG HaWei der TG Neureut geschlagen geben. Am Ende spiegelte das Ergebnis vor allem die Schwächen im Abschluss und die nachlassende Defensivarbeit in der zweiten Halbzeit wider, zwei Faktoren, die letztlich den Unterschied ausmachten.
Der Start in die Partie verlief aus Sicht der SG HaWei alles andere als optimal. Die Anfangsminuten wurden regelrecht verschlafen, sodass die Gastgeber früh das Kommando übernahmen. Hinzu kam eine erneut schwache Chancenverwertung. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, Würfe fanden nicht den Weg ins Tor oder scheiterten am gegnerischen Torhüter. So lag man nach 15 Minuten mit 7 zu 5 zurück.
Positiv hervorzuheben war jedoch die starke Defensivleistung im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit. Die Abwehr arbeitete konsequenter, verschob besser und stellte die TG Neureut immer wieder vor schwierige Aufgaben. Dahinter zeigte auch der Torhüter eine überzeugende Leistung und parierte einige wichtige Würfe. Trotz der weiterhin nicht optimalen Chancenverwertung kämpfte sich die SG HaWei zurück ins Spiel und schaffte es, den Rückstand bis zur Pause auszugleichen. Mit einem 13:13-Unentschieden ging es in die Kabine, eine gute Ausgangsposition nach holprigem Beginn.
Nach dem Seitenwechsel wiederholte sich jedoch das Bild vom Spielanfang. Erneut erwischte die SG HaWei keinen guten Start und ließ dem Gegner zu viel Raum. Die mangelhafte Chancenverwertung blieb das zentrale Problem und sollte sich am Ende entscheidend auswirken. Selbst gut herausgespielte Möglichkeiten konnten nicht konsequent genutzt werden, ein Umstand, der der Mannschaft im weiteren Verlauf das Genick brach.
Zudem fehlte in der zweiten Halbzeit zunehmend der Zugriff in der Abwehr. Die Abstimmung stimmte nicht mehr wie zuvor, Lücken entstanden und wurden konsequent bestraft. Auch im Tor konnte nicht mehr an die starke Leistung aus den ersten 30 Minuten angeknüpft werden. So setzte sich die TG Neureut bis zur Mitte der zweiten Hälfte auf drei Tore ab und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff weiter aus. Die SG HaWei kämpfte bis zum Ende, musste sich letztlich jedoch deutlich geschlagen geben.
Am 1. März steht das Heimspiel gegen den BSV Phönix Sinzheim an. Das Hinspiel ging mit 37 zu 34 verloren, sodass vor heimischem Publikum in Hambrücken Wiedergutmachung angesagt ist. Anpfiff ist um 17 Uhr. Ziel wird es sein, vor allem die Chancenverwertung zu verbessern und defensiv wieder stabiler aufzutreten, um endlich wieder wichtige Punkte einzufahren.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Thomas Peterhans
Feld: Tim Böcker 1, Jannis Debatin 1, Dominik Dürr, Tobias Grub 9/2, Fabio Häfner 1, Moritz Moßbacher , Tobias Mächtel 1, Joshua Notheisen , Sebastian Raab 4, Ivo Rzesanke 8, Alexander Schuhmacher, Marius Wolf 1, Julian Wolf
Niederlage trrotz starker Mannschaftsleistung
Die SG HaWei erwischte einen guten Start und ging früh in Führung. Doch die Gäste antworteten prompt und übernahmen schnell die Kontrolle über das Spiel. Innerhalb weniger Minuten drehte der TV Ispringen die Partie und setzte sich deutlich ab. Unsere Abwehr fand in dieser Phase kaum Zugriff, während der Gegner seine Chancen konsequent nutzte.
Trotz einer frühen Auszeit gelang es nicht, den Lauf der Ispringer entscheidend zu stoppen. Im Angriff erspielten wir uns zwar immer wieder Möglichkeiten und kamen auch zu Torerfolgen, doch defensiv fehlte häufig die nötige Stabilität. So wuchs der Rückstand kontinuierlich an. Zur Halbzeit stand ein deutliches 7:24 auf der Anzeigetafel.
Auch im zweiten Durchgang zeigte die SG HaWei Einsatz und Kampfgeist. Mehrfach gelang es, schöne Treffer herauszuspielen und sich für den Aufwand zu belohnen. In einigen Situationen fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück
Der TV Ispringen blieb über die gesamte Spielzeit konzentriert und nutzte nahezu jede sich bietende Gelegenheit. Am Ende mussten wir uns klar mit 18:34 geschlagen geben.
Aufstellung und Torschützen:
Tor:
Feld: Hendrik Angele 1, Philipp Bauer 3, Bruno Blau 1, Julian Dopf, Jannik Hertel 2, Johann Herzog 1, Maximilian Hornung 4, Eric Kolert 6, Josef Koslowski
Gute erste Hälfte, Schwächephase in Halbzeit 2
Die SG HaWei startete optimal in die Partie und ging direkt mit dem ersten Angriff in Führung. Zwar drehte die TGS Pforzheim die Begegnung kurzzeitig, doch wir blieben ruhig und fanden schnell zurück ins Spiel. Über ein 4:2 erspielten wir uns zunächst leichte Vorteile. Besonders in der Anfangsphase überzeugten wir mit Tempo nach vorne und konsequentem Abschluss.
Bis zum 6:6 blieb die Partie völlig offen. Nach einer Auszeit konnten wir uns sogar wieder absetzen und führten zwischenzeitlich mit 8:6 und später mit 10:7. In dieser Phase wirkten wir konzentriert, standen defensiv kompakt und nutzten unsere Chancen effektiv.
Doch die Gäste ließen nicht locker. Nach dem 10:10 kippte es allmählich. Trotz zwischenzeitlicher Führung zum 11:10 gelang es uns nicht, die Kontrolle dauerhaft zu behalten. Kleine Unachtsamkeiten in der Defensive und eine Zeitstrafe brachten die TGS zurück ins Spiel. Zur Halbzeit lagen wir mit 17:21 zurück.
Nach dem Seitenwechsel versuchten wir, den Rückstand schnell zu verkürzen. Beim 18:26 und wenig später beim 19:26 keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch die Gäste blieben abgeklärt und nutzten ihre Chancen konsequent. Jeder eigene Treffer wurde nahezu im direkten Gegenzug beantwortet.
Über 20:29 und 21:29 lief uns die Zeit davon. Am Ende mussten wir uns mit 21:30 geschlagen geben.
Trotz der Niederlage zeigte die SG HaWei besonders in der ersten Halbzeit eine engagierte Leistung.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Lars Johannes, Joschua Ritter
Feld: Bruno Blau 7/1, Noah Grub 3/1, Johann Herzog, Max Kerti 1, Josef Koslowski 8, Thilo Köhler 1, Kevin Machauer, Oskar Veit 1
Starke Abwehr, aber schwache Abschlüsse
Die SG HaWei 2 startete engagiert in die Partie, geriet jedoch früh mit 0:1 in Rückstand. Zwar gelang uns beim 1:1 der schnelle Ausgleich, doch die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und setzten sich Schritt für Schritt ab. Über 1:3 und 1:4 mussten wir bereits früh einem Rückstand hinterherlaufen.
Beim Stand von 2:4 versuchten wir nach einer Auszeit, wieder mehr Struktur ins Spiel zu bringen. Defensiv standen wir phasenweise stabiler, und im Angriff erspielten wir uns gute Möglichkeiten. Durch Treffer zum 3:5 und 4:5 waren wir kurzzeitig wieder in Schlagdistanz.
Doch die JSG Egg-Leo 2 antwortete prompt. Über 4:7 und 5:8 blieb der Abstand bestehen. Beim 7:9 keimte nochmals Hoffnung auf, ehe die Gäste bis zur Pause auf 8:13 davonzogen.
Auch in der zweiten Hälfte stemmte sich die SG HaWei 2 gegen die drohende Niederlage. Nach dem 9:15 und 10:17 versuchten wir, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Zwei vergebene Siebenmeter verhinderten jedoch, dass wir näher herankamen. Die Gäste nutzten ihre Überzahlsituationen konsequent und bauten die Führung weiter aus.
Am Ende mussten wir uns mit 10:20 geschlagen geben. Trotz kämpferischer Ansätze fehlte über weite Strecken die nötige Konsequenz im Abschluss. Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder geschlossener aufzutreten.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Lars Johannes
Feld: Manuel Gallé, Michel Haag, Bastian Kemm, Dana Kretzler, Thilo Köhler, Kevin Machauer 4, Carolin Retzbach, Max Wösner 6
Erneute Niederlage
Zum dritten Mal in dieser Saison traf unsere weibliche B-Jugend auf die Mannschaft der Turnerschaft Mühlburg – und nach zwei Niederlagen zuvor war die Motivation groß, im dritten Anlauf endlich den ersehnten Sieg einzufahren. Ganz nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei!
Die Partie startete vielversprechend. Von Beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, unsere Mannschaft zeigte Mut im Angriff und stand defensiv stabil.
Ab der 10. Minute jedoch konnten sich die Gäste erstmals leicht absetzen (2:7). Zu viele ungenutzte Torchancen und erneut einige technische Fehler verhinderten, dass wir den Anschluss hielten. Mühlburg nutzte diese Phase konsequent aus und erspielte sich einen kleinen Vorsprung.
In der 14. Minute reagierte das Trainerteam mit einer Auszeit – und diese zeigte Wirkung. Mit einer geschlossenen Abwehrleistung und einem spielfreudigen Angriffsspiel kämpfte sich unser Team wieder heran. Besonders zwischen den Pfosten wurden mehrere freie Würfe entschärft, was der Mannschaft spürbar Auftrieb gab. Trotz der starken Phase ging es mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause (8:12).
Wie so oft erwischten wir leider keinen guten Start in die zweite Hälfte. Die gegnerische Mannschaft konnte sich Tor für Tor weiter absetzen. Auch wenn unsere Spielerinnen nie aufgaben und weiter kämpften, gelang es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende mussten wir uns erneut der Turnerschaft geschlagen geben (13:22).
Auch wenn am Schluss wieder eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel stand, zeigte die Mannschaft phasenweise sehr gute Aktionen – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Besonders unsere Torhüterin Anouk verhinderte mit wichtigen Paraden eine noch deutlichere Niederlage und war ein starker Rückhalt für das Team.
Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und weiter an Konstanz und Chancenverwertung zu arbeiten. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel in der Lußhardthalle an. Gegner ist der TV Knielingen. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne!
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Anouk Schlindwein
Feld: Carina Becker 2, Franziska Braun, Leonie Duhn 4, Hannah Kay, Leonie Machauer, Rosalie Sand, Ina Schönecker 1, Valentina Simon 1, Viola Wagner 5, Loreen Wagner