Am 26.03. fand das Sprachcafé nicht im warmen Evangelischen Gemeindehaus um 10 Uhr statt. Diesen Samstag hieß es früh aufstehen und raus ins Kalte, denn die Pflanzaktion im großen Wald in Merklingen startete um 8 Uhr morgens bei Temperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt.
Trotzdem waren über 30 Teilnehmer aus dem Sprachcafé, Lernende und Muttersprachler, pünktlich am Treffpunkt, hörten sich die Erklärung an, wie die Bäumchen gepflanzt werden müssen und starteten dann mit Feuereifer. Sie gruben Löcher, setzten die Bäumchen, schaufelten das Loch wieder zu, streiften die Wuchshülle zum Schutz über den Setzling, schlugen einen Pfahl in die Erde und befestigten daran die Wuchshülle. Wer wollte, konnte seinem Bäumchen auch noch ein Namensschild umhängen oder seinen Namen auf die Hülle schreiben. Manche waren so engagiert, dass sie nicht nur ihr gespendetes Bäumchen einpflanzten, sondern einfach weiterarbeiteten und zum Teil über 20 Bäumchen pflanzten. Die Wörter Patenschaft, Pflanzaktion, Spaten, hämmern und Ähnliches werden sie nicht so schnell vergessen.
Ein großes Lob und vielen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Sprachcafé für ihr Engagement im großen Wald in Merklingen. Jetzt hoffen wir, dass die gepflanzten Spitzahorne Wurzeln schlagen können, genauso wie die Geflüchteten in unserer Gesellschaft.
Isolde Jäkle, AK Asyl Weil der Stadt
www.ak-asyl-wds.de