
Am Sonntagmorgen startete die Skiausfahrt mit weiblicher Unterstützung wie gewohnt pünktlich – wobei „pünktlich“ traditionell bedeutete: jeder dann, wann er eben wollte oder konnte. Die Anreise verlief überraschend ruhig, sodass gegen Mittag 15 gut gelaunteWintersportler in Warth eintrafen und das altbekannte Selbstversorgerhaus bezogen, das sofort wieder in den Modus Verein auf Abwegen schaltete.
Kaum angekommen, ging es bei nicht allzu viel Sonnenschein direkt auf die Piste. Die sportlichen Leistungen waren anfangs fast vorzeigbar. Dann aber am Spätnachmittag hieß es: ab in den „Schirm“ zum Après-Ski – dort lief es.
Am nächsten Tag zeigte sich das Wetter auf der Warther Seite zunehmend launisch, sodass sich der Skibetrieb schwerpunktmäßig nach Lech–Zürsverlagerte. Dank des Liftverbunds Warth–Lech (seit 2013 – für alle, die es am Stammtisch erklären wollen) standen uns dort nahezu endlose Pisten zur Verfügung. Genug Platz also, um die tagsüber erarbeiteten Schwünge am Abend wieder aus den Beinen schütteln zu müssen.
Nach jedem Skitag sammelte man sich zuverlässig an der Bar, wo die Skier langsam vergessen, die Geschichten größer und die Stimmen lauter wurden. Was tagsüber noch nach „gemütlicher Abfahrt“ aussah, entwickelte sich abends zu Weltcup-reifer Erzählkunst.
Für das leibliche Wohl sorgte wie immer Küchenchef Bernd, der uns abends mit diversen Köstlichkeiten verwöhnte – meist genau rechtzeitig, um eine solide Grundlage für die nächste Après-Ski-Runde zu schaffen. Gekocht wurde von Bernd, gegessen mit Genuss und der Abwasch … nun ja, der kam irgendwie auch noch dran.
Glücklicherweise verlief die gesamte Ausfahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle und so fanden am Donnerstagnachmittag alle Teilnehmer – mehr oder weniger ausgeschlafen – den Weg zurück nach Hause.
Das Fazit war eindeutig: Skifahren gut, Après-Ski sehr gut, Truppe hervorragend. Entsprechend wurde das Haus direkt wieder für das nächste Jahr reserviert – man will ja vorbereitet sein.
Termin 2027: Mittwoch, 17.3. – Sonntag, 21.3.2027
hs