
Nach dem Heimkampf Anfang Januar in der 2. Bundesliga Südwest belegte die zweite Mannschaft des SSV Kronau den sechsten Tabellenplatz – eine Position, die normalerweise den sicheren Klassenerhalt bedeutet.
Da jedoch die SSVG Brigachtal aus der 1. in die 2. Bundesliga Südwest abstieg, rückte ein zusätzlicher Absteiger nach. Für den SSV Kronau II bedeutete dies, dass die Mannschaft in die Relegation musste.
Die Relegation wurde am 22. Februar 2026 im südbadischen Buchholz ausgetragen. Insgesamt gingen zwölf Mannschaften aus fünf Landesverbänden an den Start, um die beiden verfügbaren Plätze in der 2. Bundesliga zu sichern. Geschossen wurden zwei 40‑Schuss‑Programme, deren Ergebnisse am Ende addiert wurden.
Für diesen entscheidenden Wettkampf wurde das Team durch Hannah Göransson verstärkt, die in der laufenden Saison noch keinen Einsatz hatte.
Bereits im ersten Durchgang präsentierten sich die Kronauer Schützinnen und Schützen in hervorragender Form und erzielten 1962 Ringe. Besonders hervorzuheben war die Leistung von Emily Hauer, die mit starken 397 Ringen glänzte. Mit einem Vorsprung von zehn Ringen ging es in die zweite Runde.
Auch der Start in den zweiten Durchgang verlief souverän. In den ersten beiden Serien zeigte das Team eine geschlossene und konzentrierte Leistung. In der dritten Serie gingen zwar einige Ringe verloren, doch in der vierten Serie fanden die Schützinnen und Schützen wieder zu ihrer Ruhe und Stärke zurück.
Mit 1972 Ringen erzielte der SSV Kronau II ein neues Bestergebnis für die zweite Mannschaft.
Die besten Einzelergebnisse in diesem Durchgang lieferten Carmen Suck und Hannah Göransson mit jeweils 397 Ringen. Dahinter folgten Melanie Nietschke (394), Steffen Hillenbrand (393) und Emily Hauer (391).
Mit insgesamt 3934 Ringen sicherte sich der SSV Kronau II den ersten Platz. Dahinter folgte der SV Affalterbach mit 3897 Ringen, der den SV Herxheim noch knapp um drei Ringe überholen konnte.
Mit diesem starken Auftritt in der Relegation rundete die zweite Mannschaft des SSV Kronau die Ligasaison ab und bestätigte eindrucksvoll ihre Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga Südwest.
Besonders erfreulich ist zudem, dass der Klassenerhalt der zweiten Mannschaft direkte Auswirkungen auf die dritte Mannschaft des SSV hat: Durch den Verbleib in der 2. Bundesliga kann die dritte Mannschaft in der Oberliga bleiben – ein Verdienst, den sie sich als amtierender Oberligameister mehr als redlich erarbeitet hat. Damit profitieren gleich zwei Teams von diesem Erfolg und setzen ein starkes Zeichen für die hervorragende Breite und Qualität im Kronauer Schießsport.

