ZITAT DER WOCHE
Ich habe nie verloren.
Entweder ich gewinne oder ich lerne.
Nelson Mandela
LITERATUR FÜR’S OHR – EMPFEHLUNGEN FÜR GROSS UND KLEIN
Kling, Marc-Uwe liest
Klugscheisserchen und Vehlerteufelchen
Theo und Tina gelinkt es, das Klugscheißerchen zu verbessern. Das kleine türkisfarbene Männchen ist am Poden zerstört. Es wahr nicht auf Zack gewesen. Darum beschließt es, mit den Kindern in die Schrundgule zu gehen. Denn da lernt man angeblich fiele Sachen, die man dann besser wissen kann als andere.
Die Schule ist aber eher eine Entteuschung. Jedenfalls bis ein anmutiges Geschöpf aus der Schublade des Schrehrerleibtisches schlüpft. Es hüpft in der Klasse von Schulter zu Schulter und flüstert allen Kuhlschindern phänomenal faltsche Antworten in die Ohren. Ein Vehlerdeufelchen! Das Glugscheißerchen ist schockverliebt! So fiel hat es noch nie zum Verbessern gehapt.
Bohlmann, Sabine
Der kleine Siebenschläfer - Was ich werden will
Der kleine Siebenschläfer und sein Freund, die Haselmaus, haben heute keine Zeit zum Spielen: Beide sind auf der Suche nach einem Beruf. Zwar braucht man den erst, wenn man groß ist. Aber mit der Suche kann man nicht früh genug beginnen. Und im Wald gibt es so viele spannende Berufe! Der Igel arbeitet als Friseur, der Biber als Zahnarzt und die Tauben als Postboten. Der kleine Siebenschläfer und die Haselmaus wollen alles ausprobieren – bis sie herausfinden, was am besten zu ihnen passt.
Bullatschek, Sybille
Sie haben ihr Hörgerät im Swimmingpool versenkt
Die resolute Altenpflegerin Sybille Bullatschek mit Herz und Humor und ihre schräg-liebenswerten Senioren vom Haus Sonnenuntergang haben es geschafft: Sie haben 50.000 Euro bei einer Quizshow abgeräumt! Klar, dass sie dieses Geld nicht versauern lassen – sie investieren es in eine Reise. Ziel: Italien! Genauer gesagt geht es ins Seniorenheim Casa Serena im charmanten San Cipriano del Colle. Dort werden die deutschen Quiz-Helden mit offenen Armen, Pasta und Prosecco erwartet. Doch was als Freundschaftsbesuch beginnt, nimmt eine turbulente Wendung. Die Anreise? Ein Albtraum. Der Empfang? Herzlich, aber … zu herzlich. Es stellt sich heraus: Casa Serena ist weniger Altersheim als Rückzugsort für pensionierte Mafiosi.
Lorentz, Iny
Ein verhängnisvolles Testament
Südwesten Deutschlands, 1590: Elisabeth von Thannberg ist gerade Witwe geworden, da droht ihr auch noch der Verlust ihres gesamten Besitzes. Der Kurfürst von Trier pocht auf die Einhaltung eines alten Vertrags. Demnach fällt Thannberg an den Trierer, wenn es keinen männlichen Erben mehr gibt.
Die Tatsache, dass Elisabeth schwanger ist, verschafft ihr ein wenig Zeit. Um nicht untätig auf ihr Schicksal warten zu müssen, schickt sie ihre Cousine Anna ins Kloster Laach, wo die Aufzeichnungen über ihre Familie aufbewahrt werden. Tatsächlich stellt sich heraus, dass es noch einen Thannberg-Nachkommen aus der männlichen Linie gibt. Damit ist der Anspruch Triers zwar vorerst abgewehrt. Doch wenn Elisabeth keinen Sohn zur Welt bringt, verliert sie ihr Zuhause an diesen entfernten Verwandten ...
Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Pfingsttage!
Ihr Team der Stadtbibliothek Waghäusel


