Nussbaum-Logo
Literatur

Stadtbücherei eröffnet neue Saison der Saatgutbibliothek

Die Stadtbücherei Hechingen holt die Saatgutbibliothek aus dem Winterschlaf. Ab sofort können Hobby-Gärtner und -Gärtnerinnen wieder Saatgut von samenfesten...
Ausstellung in der Stadtbücherei: Samentütchen und Gartenbau-Literatur
Die Saatgutbibliothek der Hechinger Stadtbücherei, passend hierzu werden Bücher über Gartenbau angeboten.Foto: Stadt Hch/Pilat

Die Stadtbücherei Hechingen holt die Saatgutbibliothek aus dem Winterschlaf. Ab sofort können Hobby-Gärtner und -Gärtnerinnen wieder Saatgut von samenfesten Gemüse- oder Salatpflanzen kostenlos „ausleihen“ – lediglich ein gültiger Benutzerausweis ist nötig.

Die Idee bei der Saatgutleihe ist, dass die Gemüsegärtner einige wenige der aus den Bücherei-Samen gewachsenen Pflanzen zur Saatgutvermehrung nutzen, und dieses Saatgut im Herbst in die Bücherei zurückbringen, wo es dann wieder weitergegeben wird.

Die Saatgutbibliothek bietet fünf Sorten an, die vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. zur Verfügung gestellt werden: Tomate, Bohne, Erbse, Salat und Gartenmelde. Letztere ist eine sehr alte Kulturpflanze, die unter anderem wie Spinat zubereitet wird. Die genannten Pflanzen eignen sich gerade für Anfänger, da sie leicht zu vermehren sind.

Die Saatgutbibliothek enthält ausschließlich traditionelle samenfeste Gemüsesorten. Sie können, im Gegensatz zu den Hybridsorten, sortenrein vermehrt werden. Hybridsaatgut muss dagegen immer wieder neu durch Kreuzungen von Inzuchtlinien gewonnen werden und ist daher „Einweg-Saatgut“.

Die Saatgutbibliothek ist eine Maßnahme, die im „Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept” der Stadt Hechingen festgeschrieben ist und findet 2026 zum dritten Mal statt.

Erscheinung
Stadtspiegel Hechingen – Lokalzeitung mit den Amtlichen Bekanntmachungen
Ausgabe 11/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
Orte
Hechingen
Kategorien
Kultur
Literatur