Das Himmelfahrts-Wochenende stand ganz im Zeichen der Deutsch-Französischen Freundschaft.
Zum 34. Treffen war eine große Gruppe von 56 Französinnen und Franzosen aus unserer Partnerregion de Routot aus der Normandie voller Vorfreude nach Wangen gereist. Neun Jugendliche des Colleges de Routot, mit einer Realschule zu vergleichen, im Alter von ca. 14 Jahren sowie sechs ältere Jugendliche der Maison Familiale, einer Berufsschule, waren dieses Mal mit großer Begeisterung dabei.
Die Unterbringung während dieser Tage erfolgt stets in Gastfamilien. Deshalb möchten wir uns insbesondere bei diesen bedanken.
Der Donnerstag startete am Abend mit dem Empfang der Gäste und ihren Gastfamilien vor dem alten Feuerwehrhaus am Routot Platz.
Am Freitag war die dann auf gut 100 Personen angewachsene Gruppe mit 2 Bussen in Tübingen und hat diese interessante Stadt bei einer Führung erkundet. Für die Jugendlichen und noch weitere jüngere Teilnehmende mit ihren begleitenden Lehrerinnen (eine Lehrerin der Waldorfschule und eine des Colleges), stand eine Stocherkahnfahrt auf dem Plan.
Nach einer Mittagspause in Tübingen ging die Fahrt weiter in die Bunte Schokowelt von Ritter Sport nach Waldenbuch. Der Abend klang dann in den Gastfamilien aus.
Am Samstag früh trafen sich die Partnerschaftsverantwortlichen, um die Planungen für das 35-jährige Jubiläum, welches in Frankreich nächstes Jahr begangen wird, zu besprechen.
Die Teilnehmenden dürfen sich auf einen Besuch in Caen, die Stadt von Wilhelm dem Eroberer, sowie auf ein Konzert am Schloss von Caen mit dem Musikverein Wangen freuen. So viel sei bereits verraten.
Samstagabend wurde bei einem großen Festabend mit rund 180 Gästen die Jumelage Wangen – Routot gefeiert. In diesem Jahr zum ersten Mal mit dem neuen Präsidenten des Französischen Partnerschaftskomitees, Yann Lollier. Neben den obligatorischen Reden unterhielt der Musikverein die Gäste und es gab spontane Einlagen mit Akkordeon sowie von zwei Schülerinnen der Waldorfschule mit einem Lied.
Das Tanzbein wurde ebenfalls geschwungen, denn auf keiner der Feiern darf der "Madison" fehlen. Eine Art französischer Linedance. Kaum erklingen die ersten Takte des Liedes, hält es keine Franzosen mehr auf ihren Plätzen und die Tanzfläche füllt sich.
Die Abfahrt am Sonntag früh fällt allen sichtlich schwer, denn in den vielen Jahren sind aus Gästen Freunde geworden. Voller Vorfreude blicken wir auf das Jubiläumsjahr 2027.
Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben.
Insbesondere auch unserem Küchenteam aus Mitgliedern des Turnvereins und der Dorfgemeinschaft Oberwälden.
Vive notre l'Amitè Franco-Allmande!
Es lebe unsere Deutsche-Französische Freundschaft!