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„Stämmle putzen“

Beim „Stämmle putzen“ werden die ungewollten wilden Triebe an den Rebstöcken beseitigt. Das ist eine Arbeit, bei der das Weinbergsteam sich jedem...
Wilde Triebe müssen entfernt werdenFoto: M. Thielmann

Beim „Stämmle putzen“ werden die ungewollten wilden Triebe an den Rebstöcken beseitigt. Das ist eine Arbeit, bei der das Weinbergsteam sich jedem einzelnen Rebstock widmen muss: Stock für Stock muss geprüft und geputzt werden. Dabei ist es wichtig, die Triebe abzureißen und nicht abzuschneiden, da sonst die Gefahr besteht, dass der gleiche Trieb erneut auskeimt. Unglaublich auch, wie unterschiedlich die Anzahl dieser Triebe bei den verschiedenen Rebsorten ausfallen. Während beim Grünen Veltliner und Dornfelder die Triebe direkt aus dem Stamm kommen, wachsen sie beim Riesling eher aus dem unterirdischen Teil des Rebstocks. Einzig der Trollinger ist offensichtlich etwas zurückhaltender in Bezug auf dieses wilde Treiben. Ziel ist, die ganze Kraft des Rebstocks in die Haupttriebe zu leiten, um damit später kräftige und gesunde Trauben zu erhalten.

Erscheinung
Plochinger Nachrichten – Amtsblatt Stadt Plochingen
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Ausgabe 20/2026
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