Am Freitag, den 05. Juni 2026, findet wieder der beliebte „offene Stammtisch“ statt, zu dem DU, ob „Mitglied“, oder auch als „Nichtmitglied“, herzlich eingeladen bist.
Wo? Im OGV-Heim, Möglingen. Wann: ab 14:00 Uhr.
Alle am Obst- und Gartenbau interessierten Personen sind herzlich eingeladen. Hier könnt Ihr uns kennenlernen, nette und interessante Gespräche führen, Fragen zum Garten klären oder einfach nur in geselliger Runde zusammensitzen. Wir freuen uns auf Dich/Euch :).
WUSSTET IHR DAS SCHON?
Triebinfektion mit Feuerbrand
Achten Sie auf Feuerbrand-Triebinfektionen bei Kernobst. Kontrollieren Sie auch Wirtspflanzen wie Zwergmispel (Cotoneaster), Feuerdorn (Pyracantha), Weißdorn (Crataegus) und Mehlbeere (Sorbus). Bei Befall schneiden Sie weit ins gesunde Holz zurück. Stark befallene Zierpflanzen sollten komplett gerodet und wo möglich verbrannt werden. Desinfizieren der Schnittgeräte nicht vergessen!
Freilandgurken
Ist es jetzt über längere Zeit trocken und warm, werden Freilandgurken leicht vom Echten Mehltau befallen. Sie erkennen den Schadpilz an kleinen runden, weißen Flecken auf den Blättern, die sich rasch vergrößern und zusammenfließen. Sind Ihre Gurken von diesem Pilz befallen, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, die ersten Infektionsstellen zu entfernen. Im nächsten Jahr sollten Sie auf eine resistente Gurkensorte zurückgreifen.
Romanesco aussäen
Machen Sie doch mal einen Versuch mit dem sizilianischen 'Romanesco'. Besonders schön sind die gleichmäßig geformten Rosetten dieser Kohlart, die an kleine Pagoden erinnern. Die Garzeit ist übrigens kürzer als bei herkömmlichem Blumenkohl. Zwischen Juni und Juli in Schalen ausgesät, können die Jungpflanzen nach drei bis vier Wochen ins Beet verpflanzt werden.
Eingerollte Blätter an Tomaten
Wenn sich bei den Tomatenpflanzen die untersten Blätter rollen, kann dies auf ein hohes Nährstoffangebot oder auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die sich jedoch meist nicht auf den Ertrag auswirken. Achten Sie weiterhin auf eine gleichmäßige Wasserversorgung und vermeiden Sie eine Überdüngung. Tomaten, die überdacht in einem Gewächshaus oder anderweitig gut geschützt gegen Blattnässe kultiviert werden, sind weniger anfällig gegen die Braunfäule und andere typische Erkrankungen der Tomate.
Helmut Samse


