
Ein Volleyballabend voller Emotionen, Kampfgeist und Überraschungen: Im Topspiel der Regionalliga Süd zeigte TSF Ditzingen gegen Tabellenführer TV Bretten eine beeindruckende Leistung – auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte.
Vor heimischer Kulisse in der Doris-Leibinger-Halle entwickelte sich von Beginn an eine hochklassige Partie. Die Gäste aus Bretten, die mit einem lautstarken Publikum inklusive Trommeln angereist waren, spürten früh den Druck. Für sie zählt im Aufstiegsrennen jeder Punkt, um den Sprung in die 3. Liga zu sichern.
Doch Ditzingen überraschte mit Mut und mannschaftlicher Geschlossenheit. Die Gastgeberinnen entschieden die ersten beiden Sätze jeweils knapp mit 25:23 für sich. Besonders auffällig: die bislang selten eingesetzte Nina Berberich, die mit mehreren entscheidenden Blockpunkten glänzte. Auch Außenangreiferin Nina Gminder überzeugte mit stabiler Annahme und Durchsetzungskraft im Angriff. Libera Madeleine Steinbock krönte ihre starke Leistung verdient mit der MVP-Auszeichnung.
Im weiteren Spielverlauf ließ jedoch die Konstanz nach. Trotz mehrerer Wechsel gelang es Ditzingen nicht, das Niveau der Anfangsphase zu halten. Bretten nutzte dies eiskalt aus und glich mit zwei gewonnenen Sätzen aus.
Im entscheidenden fünften Satz keimte nochmals Hoffnung auf Seiten der Gastgeberinnen auf, doch auch dieser Durchgang ging mit 15:11 an die Gäste. Bretten feierte damit den Aufstieg.
Für die TSF bleibt dennoch Positives: Mit nun 27 Punkten rückt das Team näher an die Plätze vier und fünf heran. Am kommenden Wochenende steht der letzte Spieltag in Bad Waldsee an – mit der Chance auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.