Steigende Preise für Gas und Heizöl verunsichern viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer. Eine Wärmepumpe kann langfristig helfen, Energiekosten planbarer zu machen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) zeigt, worauf es bei der Umstellung ankommt.
1. Niedrige Vorlauftemperatur: Eine Wärmepumpe arbeitet besonders effizient, wenn sie mit niedrigen Temperaturen auskommt. Ideal sind Vorlauftemperaturen unter 55 Grad Celsius. Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen bieten dafür gute Voraussetzungen. Auch klassische Heizkörper können geeignet sein, sofern sie ausreichend groß dimensioniert sind oder entsprechend angepasst werden.
2. Das ganze Haus im Blick: Eine gute Dämmung und moderne Fenster senken den Wärmebedarf und verbessern die Effizienz der Wärmepumpe. Daher empfiehlt es sich, notwendige Sanierungsmaßnahmen möglichst vor dem Austausch der Heizung umzusetzen.
3. Gute Planung: Die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe ist entscheidend. Eine zu kleine Anlage erreicht nicht die gewünschte Leistung, eine zu große verursacht unnötige Kosten. Eine genaue Analyse des Energiebedarfs und ein hydraulischer Abgleich helfen dabei, das Heizsystem optimal einzustellen.
Sie haben Fragen zum Thema Heizungstausch? Die Energieberaterinnen und -berater der KEK unterstützen Sie auf Ihrem Weg: unabhängig und kostenfrei. Die Beratung findet online, telefonisch oder im Beratungszentrum der KEK (Hebelstr. 15) statt. Termine können unter www.kek-karlsruhe.de/terminbuchung oder unter 0721 480 88 250 gebucht werden.
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