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Stellungnahme -Teil 2- der Fraktionen Bürger für Heimsheim (BfH) und Frauen für Heimsheim (FfH)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heimsheim, in der vorletzten Ausgabe des Mitteilungsblattes haben wir uns der Thematik „Kasten und Grävenitz‘sches...
Foto: Gaby Wulff

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heimsheim,

in der vorletzten Ausgabe des Mitteilungsblattes haben wir uns der Thematik „Kasten und Grävenitz‘sches Schloss“ gewidmet. Den 2. Teil unserer Informationsreihe setzen wir nun mit weiteren wichtigen Themen fort, die für Heimsheim eine essentielle Bedeutung für eine optimale und zukunftsorientierte Aufstellung haben. Können wir modern, bürgerfreundlich und konkurrenzfähig nach den neuesten Verwaltungsgesetzen für Heimsheim, für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, in dieser Zukunft ankommen?

Stadtkernsanierung

Wir sehen einen dringenden Handlungsbedarf mit Kompromissen und niederschwelligen guten Ideen, all das, was unser Städtle belebt und den Einzelhandel und die Gastronomie in Heimsheim erhält. Jeder potentielle Investor und/oder Interessent sollte durch ein pulsierendes lebendiges Treiben für unsere Ortsmitte begeistert werden. Dazu gehört aus unserer Sicht neben Investitionen auch eine ausgeprägte Willkommenskultur für Durchreisende (siehe dazu auch unseren Antrag auf Wohnmobilstellplätze!), mit einem Fokus auf unsere Stadtgeschichte, mitsamt historischen Führungen und der Möglichkeit bauliche städtische Zeitzeugen hautnah zu erleben (siehe dazu unseren Antrag, den erhaltenen und sichtbaren Rest unserer Stadtmauer zugänglich und erlebbar zu machen). Darüber hinaus wollen wir modern und mit Zeitgeist eine Kommunikationskultur mit den Bürgern fördern, europäische Bande knüpfen und in 2025 und den Jahren danach ankommen (siehe dazu unseren Antrag auf eine Planstelle für „Kommunikation und Städtepartnerschaft sowie Stadtmarketing“).

All das macht uns zu einer aufstrebenden Kommune, die motiviert und lebendig in die Zukunft geht. Gerade wegen der Bedeutung „Europa“ im Blick auf die Weltsicherheitssituation und des Zusammenhaltes, ebenso bei der Thematik „Einzelhandel und Gastronomie innerhalb der Ortsmitte“ und das „Miteinander“ im Städtle brauchen wir ansprechende und unterstützende Aktivitäten. Ganz zu schweigen von erforderlichem Personal, welches an allen benötigten Stellen Heimsheim den Vorzug vor anderen Kommunen gibt, egal ob bei der Kinder- bzw. Jugendbetreuung, dem Bauhof oder der Verwaltung. All unsere konstruktiven Vorschläge wurden von den anderen Fraktionen abgelehnt und jegliche Entwicklung eines modernen Zeitgeists aus unserer Sicht ausgebremst.

Wir vertrauen der Kompetenz der Fachleute in unserer Verwaltung, die sehr konstruktive und gute Vorschläge zu den verschiedenen baulichen und verwaltungstechnischen Themen anbieten, immer den erforderlichen Handlungsbedarf aufzeigen und uns die Möglichkeiten geben, verantwortungsvoll zu entscheiden. Alle weiteren großen Projekte wie die Sanierung der Ludwig-Uhland-Schule (LUS) und das Gewerbegebiet Egelsee II z. B. sind auf dem Weg und mit den entsprechenden und geplanten Haushaltsmitteln sowieso in Arbeit. Wir machen Mut, die von Ihnen gewählten Vertreter auf diese Themen anzusprechen, sie ihrer Verantwortung bewusst zu machen und aufzufordern, ein ganz klares Statement abzugeben, dass es VORWÄRTS und nicht RÜCKWÄRTS gehen soll und muss. Besuchen Sie die öffentlichen Gemeinderatssitzungen! Interessieren Sie sich für Ihr Städtle! In diesem Sinne werden WIR auch weiterhin für unsere Versprechen einstehen, auch wenn von anderer Seite derzeit mehrheitlich alles abgelehnt wird. Unser Einsatz wird sich weiterhin in der oben beschriebenen Zielsetzung bewegen.

Das bedeutet, dass wir klar erkennen müssen, wo unsere Aufgaben liegen, welche Pflichten wir haben und an welchen Stellen gute Fachkräfte in der Lage sein müssen, ihre Arbeit ohne Einschränkungen und Stolpersteine machen zu können. Es darf keine wertvolle Zeit durch Machtgerangel und überzogenen Kontrollzwang verlorengehen. Europäische Ausschreibungen und gesetzlich fortschreitende Verwaltungsentwicklungen sind zunehmend im Verwaltungsablauf verwurzelt, können nicht diskutiert werden, weil sie gesetzlich verankert sind und nur von geschultem Verwaltungspersonal in Profession erledigt werden können und deren Aussagen dringend gehört werden sollten. Verschließen wir uns dieser Tatsache, bedeutet Ignoranz leider unendliches Hinauszögern und das Risiko wegbrechender Fördergelder. Wir sprechen über mögliche Verzögerungen von „Jahren“, was wir beim „Kasten und Grävenitz‘schen Schloss“ leider aus heutiger Sicht erleben werden.

Nutzen wir jede Sekunde produktiv für die Belange und zum Wohle unseres schönen Städtles und für die Menschen, die hier leben.

Ihre Bürger für Heimsheim und Frauen für Heimsheim

Gaby Wulff, Jürgen Gerhold, Dr. Petra Beermann und

Linda Wulff

Erscheinung
Amtliches Mitteilungsblatt Heimsheim
NUSSBAUM+
Ausgabe 23/2025
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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