Die laufenden Straßenbauarbeiten sowie Kanalbauarbeiten im Mosbacher Akazienweg schreiten durch personelle Verstärkung deutlich schneller voran als ursprünglich geplant. Dadurch lassen sich die einzelnen Phasen nun effizienter miteinander verzahnen, was zu einer spürbaren Verkürzung der gesamten Maßnahme führt. An anderen Stellen gibt es aber auch den umgekehrten Fall.
Bisher sah der Zeitplan im Akazienweg vor, das Projekt strikt in zwei zeitlich getrennte Abschnitte zu unterteilen. Diese starre Struktur bricht die Bauleitung durch die neuen Kapazitäten nun auf. Während Fachkräfte im ersten Bereich derzeit parallel die Hausanschlüsse fertigstellen sowie den Straßenunterbau vorbereiten, beginnen zeitgleich die Tätigkeiten für den Kanalbau im oberen Teil des zweiten Abschnitts. Obwohl sich ein exakter Termin für das finale Bauende noch nicht konkretisieren lässt, da der Fortschritt von der Witterung sowie unvorhersehbaren Faktoren im Untergrund abhängt, rechnet die Stadtverwaltung mit einer Zeitersparnis von mehreren Wochen. Ursprünglich war der Abschluss für Dezember vorgesehen.
Die Intensivierung des Baubetriebs bringt vorübergehend logistische Herausforderungen für die Nachbarschaft mit sich. Für einen Teil der Anwohnerschaft ist die direkte Zufahrt zu den eigenen Grundstücken zeitweise nicht möglich. Die betroffenen Anlieger müssen diese veränderten Bedingungen bei ihrer Planung berücksichtigen oder auf umliegende Parkmöglichkeiten ausweichen. Die städtische Verwaltung bittet um Verständnis für die Situation – es werde alles darangesetzt, die Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten.
Baustellen gibt es im Stadtgebiet allerdings noch viele weitere. Üblicherweise wird versucht, die intensiven Phasen so weit wie möglich in die schulischen Ferienzeiten zu verlagern, wenn viele Menschen ohnehin in Urlaub sind. Oft hängt die Dauer nicht zuletzt daran, ob durchgehend ausreichend personelle Ressourcen bei den Beteiligten der Umsetzung zur Verfügung stehen: So hatte die Stadt Mosbach erst kürzlich darüber informiert, dass sich die Arbeiten in der Fahrradstraße „Am Henschelberg“ wegen Personalausfall voraussichtlich verlängern. Letztlich handelt sich dabei mehr oder weniger um den umgekehrten Fall im Vergleich zum Akazienweg.
Einschränkungen und teilweise Sperrungen gibt es ebenso – regelmäßig im zeitlichen Umfeld der schulischen Sommerferien – in den Stadtteilen der Großen Kreisstadt. Einmal mehr gilt es für Verkehrsteilnehmende, gerade in Baustellenbereichen besondere Vorsicht und Geduld aufzuwenden, um Unfälle zu vermeiden. (stm/frh)


