Ermittlungen dauern an

Stromschlag am Bahnhof Böbingen: keine Lebensgefahr mehr

Zwei Arbeiter werden durch einen Stromschlag schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Durch einen Stromschlag erlitten zwei Arbeiter zunächst lebensgefährliche Verletzungen. (Symbolbild)
Durch einen Stromschlag erlitten zwei Arbeiter zunächst lebensgefährliche Verletzungen. (Symbolbild)Foto: Arne Dedert/dpa

Nach dem schweren Stromschlag am Bahnhof in Böbingen an der Rems (Ostalbkreis) gehen die Ermittlungen weiter. Die 20 und 26 Jahre alten Arbeiter befinden sich nicht mehr in Lebensgefahr, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte. Vernehmungsfähig seien beiden allerdings bislang nicht.

Die Männer hatten bei dem Unfall am Donnerstag einen Vermessungsstab mit sich geführt, wodurch es einen Spannungsüberschlag von der Oberleitung gab. Nun müssten die Verantwortlichkeiten geklärt werden. Die Ermittlungen dazu dauern weiter an, so die Sprecherin.

Nicht im Auftrag der Bahn unterwegs

Der Unfall passierte laut Bundespolizei im Bereich des Bahnsteigs 3. Die Männer hätten Kanalarbeiten durchgeführt. Allerdings gab ein Bahn-Sprecher an, dass die Arbeiter nicht im Auftrag der Bahn unterwegs gewesen seien.

Die Männer wurden mit Helikoptern in Krankenhäuser geflogen. Der Bahnhof war aufgrund des Einsatzes für eine Stunde gesperrt. Es kam zu mehreren Verspätungen und einem Komplettausfall auf der Strecke Stuttgart – Aalen.

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