Sonntagmorgens um 6.00 Uhr ging es los – mit einem komfortablen und fast neuen Reisebus, den unser Fahrer Mitch Axxom souverän im Griff hatte.
Erstes Ziel des Tages: Celle, die alte Herzogsstadt am Südrand der Lüneburger Heide. In zwei Gruppen zeigten uns die beiden Stadtführer das größte Fachwerkensemble der Welt – wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Am späten Nachmittag ging es weiter in unser Quartier für die nächsten Tage nach Buchholz.
An Tag 2 war unser Ziel Hamburg: Geführte Stadt-Rundfahrt, Besuch der Elbphilharmonie, Hafen-Rundfahrt in einer Barkasse nur für uns und genügend Zeit, die Stadt noch auf eigene Faust zu erkunden.
Tag 3 – Altes Land: Nur wenige kleine Städtchen, aber das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands. Vormittags vermittelte uns ein Führer ein Gefühl für die eigentlich überschaubare Ausdehnung dieser Gegend, erklärte uns einiges zu den vielen imposanten Fachwerk-Bauernhöfen und wie das Land im 12. Jahrhundert urbar gemacht wurde. Ein Spaziergang durch die schöne Fachwerk-Altstadt von Stade am nordöstlichen Rand des Alten Landes schloss sich an. Nach einem Mittagessen auf einem Obst-Hof in Jork fuhr uns der Chef persönlich mit seinem „Obsthof-Express“ durch seine Plantagen mit unzähligen Apfelbäumen in voller Blüte, aber auch anderem Steinobst und Beeren. Er berichtete dabei auch von der wirtschaftlichen Situation der Bauern im Alten Land. Durch die sehr personalintensive Arbeit und die gestiegenen Löhne ist der Erlös der Obst-Verkäufe kaum mehr auskömmlich. Eine Führung durch Jork und ein kurzer Abstecher nach Buxtehude bildeten den Abschluss des Tages.
Tag 4 – Lüneburg und Heimfahrt: vormittags Führung in zwei Gruppen durch Lüneburg, reich geworden durch das „weiße Gold“ mit einer über 1000-jährigen Salzsiedetradition und beeindruckender Architektur im Stil der Backsteingotik. Nach einem Mittagessen ging es dann wieder nach Flein, wo wir kurz vor 22.00 Uhr ankamen.
Die Teilnehmer der Studienfahrt bedanken sich ganz herzlich bei unserem umsichtigen Fahrer Mitch sowie insbesondere bei Roswitha und Michael Frank für die Mühe, die sie sich gemacht haben, was an der sehr guten Organisation erkennbar war. Es ist ihnen wieder gelungen, uns vier unvergessliche Tage zu bereiten. Wir sind alle schon gespannt, welches Programm sie für das kommende Jahr zusammenstellen werden.
Hans Singer


