
Die Seniorendienste Neckartal setzen gemeinsam mit der AOK Heilbronn-Franken auf mehr Sicherheit im Alltag älterer Menschen. Ziel der neuen Kooperation ist es, Stürze zu vermeiden, die Beweglichkeit zu fördern und so die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner langfristig zu verbessern.
Hintergrund ist eine alarmierende Zahl: Mehr als jede zweite Person in Pflegeeinrichtungen stürzt mindestens einmal pro Jahr. Um dem entgegenzuwirken, haben Jens Reiner, Geschäftsführer der Seniorendienste Neckartal, und Katja Sigloch, Leiterin des AOK-Kundencenters Bad Rappenau, eine dreijährige Zusammenarbeit vereinbart.
Das gemeinsame Präventionsprogramm „Sicher gehen – in stationären Pflegeeinrichtungen“, das auf dem bewährten Ulm-Modell basiert, wurde von der AOK Baden-Württemberg entwickelt. Es kombiniert gezieltes Kraft- und Balancetraining, Schulungen für Pflegekräfte und den Einsatz moderner Hilfsmittel wie Hüftprotektoren. Eine strukturierte Sturzdokumentation hilft zusätzlich, Risiken zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
„Unser Anspruch ist es, die Selbstständigkeit unserer Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu erhalten. Bewegung bedeutet Lebensfreude – und genau das wollen wir fördern“, erklärt Jens Reiner.
Mit dieser Initiative setzen die Seniorendienste Neckartal ein klares Zeichen für mehr Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität im Alter.


