Suchthilfe nach Cannabis-Legalisierung

Suchthelfer beginnen Arbeit mit Cannabis-Vereinen

Seit Juli können Anbauvereine für Cannabis Anträge für eine Betriebserlaubnis stellen. Suchthelfer im Land haben bei den Clubs ein besonderes Anliegen.
Suchthilfeberater im Südwesten wollen nach der beschränkten Cannabis-Legalisierung für Volljährige mit Cannabis-Anbauvereinigungen zusammenarbeiten.
Suchthilfeberater im Südwesten wollen nach der beschränkten Cannabis-Legalisierung für Volljährige mit Cannabis-Anbauvereinigungen zusammenarbeiten.Foto: Georg Wendt/dpa

Nach der beschränkten Cannabis-Legalisierung für Volljährige in Deutschland beginnen Suchthelfer ihre Arbeit mit den sogenannten Anbauvereinen. Präventionsbeauftragte der Clubs werden dazu geschult, wie der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation in Renchen (Ortenaukreis) mitteilte.

Zur Kooperation verpflichtet

Die Beauftragten seien in den Vereinen für den Gesundheits- und Jugendschutz verantwortlich. Laut Cannabisgesetz seien Suchthilfe und die Anbauvereinigungen zum Kooperieren verpflichtet, berichtete der Verband.

50 Cannabis-Vereine haben Betriebserlaubnis beantragt

Im Südwesten haben mindestens 50 Vereine zum Anbau von Cannabis ihre Betriebserlaubnis beantragt. Erlaubnisse oder ablehnende Entscheidungen gibt es demnach bisher nicht, wie ein Sprecher des Freiburger Regierungspräsidiums auf Anfrage berichtete. Die Behörde ist landesweit für die Genehmigungen verantwortlich.

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exklusiv online
von dpa
07.09.2024
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