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Titelkämpfe in Albanien

Südbadische Ringerin Annika Wendle holt Medaille bei EM

Knapp zwei Jahre nach ihrer schweren Verletzung ist Annika Wendle zurück in der internationalen Spitze. Bei der EM in Albanien zeigt die Ringerin aus Südbaden große Moral.
Annika Wendle
Holte in Tirana erneut EM-Bronze: Ringerin Annika Wendle aus Südbaden. (Archivbild)Foto: Sina Schuldt/dpa

Ringerin Annika Wendle hat knapp zwei Jahre nach ihrem Verletzungs-Drama bei den Olympischen Spielen wieder eine internationale Medaille gewonnen. Die Südbadenerin holte bei der Europameisterschaft im albanischen Tirana Bronze. Im kleinen Finale der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm lag sie gegen die Polin Roksana Zasina bereits mit 0:3 zurück, schaffte dann aber noch einen Schultersieg. Für Wendle ist es nach 2020 und 2021 die dritte EM-Bronzemedaille ihrer Karriere.

Annika Wendle (l.)
In Paris erlitt Annika Wendle 2024 eine schwere Knieverletzung. (Archivbild).Foto: Sina Schuldt/dpa

Im Sommer 2024 in Paris hatte die Deutsche sogar die Chance auf Olympia-Bronze, verletzte sich im entscheidenden Kampf aber schwer und erlitt unter anderem einen Kreuzbandriss. Es wäre der größte Erfolg in der Laufbahn der 28-Jährigen aus Altenheim gewesen.

Vor Wendle hatte bei den Titelkämpfen in Tirana auch schon Anastasia Blayvas in der Klasse bis 55 Kilogramm Bronze gewonnen. Naemi Leistner wurde im Limit bis 62 Kilogramm ebenfalls Dritte. Für die deutschen Männer verlief das Turnier sowohl im griechisch-römischen als auch im freien Stil bislang ernüchternd. Die EM endet am Sonntag.

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