Unter dem Motto „Süßen macht sauber“ fand vom 16. bis zum 21. März 2026 die dritte „Dorfputzede“ in Süßen statt, organisiert von der Ortsgruppe Süßen des Schwäbischen Albvereins.
Unter der Woche machten sich mehr als 960 Kinder und Erwachsene der Süßener Kindergärten, Schulen und Vereine mit Müllsäcken, Müllzangen und Handschuhen auf Mülljagd. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen wurden bereits mehr als 800 kg Müll in den Wiesen, an Straßen und auf Grünflächen der Stadt gesammelt. Samstags trafen sich um 9.30 Uhr 40 Bürgerinnen und Bürger und Mitglieder von vier Vereinen, um für weitere drei Stunden die Wohlfühlstadt Süßen vom Müll zu befreien. Es kamen nochmals über 700 kg Müll zusammen, insgesamt also 1500 kg.
Als Dank spendierte die Stadt Süßen im Anschluss an die Aktion ein „Vesper“ und Getränke für alle Beteiligten im katholischen Gemeindehaus. Auch BM Kersting ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und sammelte mit. Bei der Abschlussveranstaltung bedankte er sich bei den Beteiligten der „Dorfputzede“ und beim „Chef“ der Aktion, dem Vorsitzenden der Albvereinsortsgruppe, Bernd Lutz. Auch dieser bedankte sich bei allen Mitwirkenden und bei der Stadt Süßen für die Unterstützung und auch bei den Helferinnen und Helfern des eigenen Vereins.
Mitgemacht haben: alle Schulen des Schulverbunds Süßen, die Hornwiesengrundschule, alle Süßener Kindergärten, die Jugendfarm, Ditib, VfR Süßen, die Landfrauen, die Kolpingsfamilie, das Ausdauersportteam, Jetztischdrdeifellos, die Grünen-Gemeinderatsfraktion und der Albverein.
Ein großer Dank gilt dem Bauhof der Stadt Süßen, der die Müllberge im Anschluss an die Aktion einsammelte, und der Firma Carl Stahl für die großzügige Unterstützung der Aktion.
Besondere Funde waren u.a. Gartenstühle, eine Motorrad-Verkleidung, Autoreifen und Radkappen. Die unzähligen, unachtsam weggeworfenen Zigarettenstummel waren eine besondere Herausforderung beim Einsammeln sowie auch die vielen leeren Verpackungs-Tüten einer Fast-Food-Kette, die erstmals in diesem Jahr im nordöstlichen Bereich der Gemarkung aufgesammelt wurden.
Die Aktion soll im nächsten Jahr wiederholt werden, mit der großen Hoffnung, dann weniger Müll in der Natur zu finden.