Am 26. Mai ist bundesweit Tag der Biotonne. Unter dem Motto „Der Boden beginnt hier“ steht 2026 der Zusammenhang zwischen Biotonne, Kompost und gesunden Böden im Mittelpunkt. Auch der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen ruft dazu auf, Bioabfälle möglichst vollständig – und vor allem störstofffrei – zu sammeln. Denn nur aus sauber getrennten Küchen- und Gartenabfällen können hochwertiger Kompost und klimafreundliche Energie entstehen – ein Gewinn für Umwelt, Klima und regionale Kreisläufe.
Warum der Tag der Biotonne wichtig ist
Bioabfälle sind ein zentraler Schlüssel für Ressourcen- und Klimaschutz. Richtig getrennt werden sie zu Biogas und Kompost, der Böden verbessert und hilft, Torf und Mineraldünger zu ersetzen. Bei der Vergärung von Bioabfällen in der Bioabfallverwertungsanlage Leonberg werden Gärreste erzeugt, die im Kirchheimer Kompostwerk zu Qualitätskompost verarbeitet werden. Im Vergärungsprozess entstehen weitere Produkte: Biogas, das zu Biomethan veredelt und als Wärme zur Verfügung gestellt wird, wertvolles CO2 und Flüssigdünger, der wieder in der Landwirtschaft eingesetzt wird.
Voraussetzung für eine hochwertige Weiterverwendung der Bioabfälle ist: Kein Plastik in die Biotonne! Störstoffe wie Plastiktüten, biologisch abbaubare Plastikbeutel, Verpackungen, Glas oder Metall verschlechtern die Kompostqualität und die Biogasmenge und verursachen großen Mehraufwand in der Verarbeitung. Am besten gibt man Bioabfälle lose oder – vor allem die nassen Küchenabfälle - eingewickelt in Zeitungspapier oder in Papiertüten in die Biotonne.
Der Tag der Biotonne wurde von der BGK – Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. initiiert. Schwerpunkt 2026 ist die hochwertige Kompostierung unter dem Motto: „Der Boden beginnt hier“. Einer der Akteure ist der deutschlandweit tätige Verein wirfuerbio e. V., in dem auch der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen als Mitglied vertreten ist. Mehr Infos und Aktionen zum 26. Mai gibt es unter www.tag-der-biotonne.de sowie unter www.wirfuerbio.de.
